| In der Folge finden Sie allfällige Hinweise zu im Cartoon versteckten
Zitaten, Anleihen, Andeutungen etc., die zumeist nur dem kundigen Leser
auffallen. Ich muss hinzufügen, dass ich ein Detailfanatiker bin, es
ist also keine Schande, diverse Subinformationen nicht wahrgenommen zu haben.
Ich versuche immerhin, die Hauptaussage des Cartoons davon unabhängig
zu machen, weswegen die ganze Sache auch nicht weiter bedeutsam ist und
eher zu meinem privaten Gaudium dient. |
| Episode
97 & 98: |
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 Eingedenk
umseitiger Beschreibung, wer der Kleine Tod sei und wie er sich
auswirkt, haben wir hier noch ein schönes Beispiel für
die nicht herkömmliche Funktionsweise. Obwohl mich kein
Leser direkt darauf ansprach, habe ich doch den Eindruck, dass
es hier Probleme mit dem Verständnis gegeben haben könnte.
Der
Kleine Tod kündigt dem Tod an, dass er bald etwas zu tun
bekäme (siehe linkes Bild). Es ging hier weder um irgendwelche
Abartigkeiten, die der Tod und das Mädchen oben in ihrer Wohnung...
noch um die Wiedersehensfreude zwischen dem Mädchen und ihrem
Freund. Der Kleine spielte auf den Schock an, den der Tod
selbst erfuhr, als er erkennen musste, dass das Mädchen
ein Privatleben hat! (siehe rechtes Bild) Wenn man sich die
Vereisung ansieht, die der Tod angesichts dieser Enthüllung
an den Tag legt, kann man sich schon vorstellen, dass es ihm
einen ziemlichen Stich in der - nicht vorhandenen - Herzgegend versetzt
hat.
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| Episode 103: |
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Eine
sinnlose Aneinanderreihung von Symbolen bzw. Buchstaben? Nein. Der subtilste
Kalauer der Witzgeschichte!
Es handelt sich hierbei nämlich um eins der beiden Fickschen
Gesetze. Das ist noch nicht der Witz - diese Gesetze gibt es wirklich,
und zwar behandeln sie die Diffusion von Teilchen durch Membranen. Genauer
habe ich die Erkenntnisse des Herrn Fick nie studiert, sein Name stach
mir bloß im Zuge meines 3-semestrigen Verfahrenstechnikunterrichtes
ins Auge. Ich war übrigens die einzige, die im Klassensaal in Gelächter
ausbrach, die Lehrerin hat sich über meine Reaktion entrüstet
und verwundert gezeigt - und das erscheint mir als nachhaltiger Beweis
dafür, dass Wissenschafter nicht auf dem Boden der Realität
leben. Man benötigt bei Gott keine schweinische Phantasie, um hier
einfach lachen zu müssen!
Ich frage mich, was sich die Leute, die das Gesetz nach Herrn Fick benannt
haben, dabei dachten! Hatte der arme Mann keinen zweiten Namen? Den Mädchennamen
seiner Mutter, meinethalben! Aber DAS ist doch kein Zustand! Man fragt
sich, wie's um die Ernsthaftigkeit der Wissenschaft steht, wenn da am
Ende noch ein Herr Wichser eine Reibungslehre aufstellt oder Prof. Dr.
Dr. Fürzli die Abgasentsorgung von Kläranlagen revolutioniert!
Doch genug davon.
Mein Kalauer besteht nun einfach darin, dass der Tod das Ficksche
Gesetz in seiner Gedankenblase durchrattert, nachdem ihm vom Kleinen Tod
eben andeutungsweise mitgeteilt wurde, dass der Freund des Mädchens
ausserlebensgemeinschaftlichen Beischlaf verübt! Ta-daaaa! Ja, ein
tiefer Witz, ein sehr tiefer Witz. Aber unendlich subtil!
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Diese
Szene ist ein etwas abgeändertes Zitat des Films Manhattan
(USA 1978, Regie & Hauptdarsteller Woody Allen). Im Film ist
dies eine Nachtszene, die Brücke ist die Queensboro-Bridge (danke,
Christoph, für die Korrektur!) und auf der Bank sitzen Woody
Allen und Diane Keaton.
Grund für die Änderung der Brücke ist, dass meine
Geschichte nicht in New York spielt... und weil ich verdammt schlecht
Brücken abzeichnen kann. Lieber kreiere ich selbst welche. Und
fürs Laienauge sieht sie doch gar nicht mal schlecht aus, oder?
Die
Worte des Todes im linksstehenden Bild sind ebenfalls ein Zitat aus
dem Film. Eine meiner Lieblingsszenen überhaupt - und ein Grund,
warum man das Wort Homunculus nie wieder ernsthaft über
die Lippen bringen kann!
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Episode 105:
Wer
sich hier wundert, dass er diese Folge gar nicht lustig gefunden
hat, der hat sich immerhin nicht getäuscht.
Obwohl Der Tod und das Mädchen prinzipiell eine witzig-ironische
Geschichte ist, ist der Tod immer noch der Tod, und das soll
hier keineswegs vergessen werden! Ich betone dies nur, um nicht in
den Verdacht zu geraten, ich wollte den Tod (als Phänomen) durch
die hier gezeigte Darstellung mit großen Augen und etwas linkischem
Verhalten lächerlich machen und ihm damit seinen Schrecken nehmen.
Dazu kennen wir zwei uns schon viel zu lange und zu gut.
Schrecklich
ist der Tod für die meisten Menschen - auch für die, die
persönlich keine Angst vor ihm haben - immer dann, wenn er Andere,
Nahestehende betrifft. Und interessanterweise steht man ihm, dem Tod,
selten so nahe, als im Augenblick des Dahinscheidens einer lieben
Person. Jedenfalls entspricht es meiner Beobachtung, dass Leute
am Grab eines Verstorbenen selten den Tod verfluchen, sondern ihn
sich (als Folge von Verlustschmerz und Trauer) für sich selbst
wünschen. Wenn sie könnten, würden sie sich ihm vermutlich
genauso inbrünstig um den Hals werfen, wie in dieser Episode
gezeigt.
Meiner
Ansicht nach mit ein Grund, warum der Tod so selten auf Friedhöfen
zu finden ist!
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| Episode 111: |
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Der
Tod dreht hier mit einem lauten KRK an seinem Stundenglas.
Man sieht ein paar Blitzchen beim Mädchen - und dann sollte man
eigentlich auch sehen, dass sich das Mädchen nicht mehr
rührt. Solange, bis der Tod (nach ausgiebigem Fluchen) erneut
sein Stundenglas verdreht - wieder Blitzchen - und das Mädchen
erwacht einigermaßen verwirrt.
Allen,
die jetzt ganz genau wissen wollen, WAS der Tod mit seinem Stundenglas
hier vollbracht hat, sei gesagt: Ich schweige mich aus. Offensichtlich
ist wohl (spätestens nach obiger Erklärung), dass er
entweder das Mädchen versteinert oder sonstwas angehalten
hat.
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| Episode
123 ff: |
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"There
are slow movies, slooooooooooow movies, and then there's Meet
Joe Black"
Die
Verwendung dieses Themas ist zugleich naheliegend und gefährlich.
Denn erstens ist Rendezvous mit Joe Black eine unsägliche
und vor allem langatmige Schnulze, zweitens gibt es verteufelt
viele Überschneidungen mit Tod & Mädchen. Diese
konnte ich nun entweder ignorieren - oder mich ihnen stellen.
Um
es gleich vorwegzunehmen: Als ich mich entschlossen hatte, den Film
in meine Handlung einzubauen, hatte ich ihn noch nicht gesehen. Ich
kannte genau eine Szene, und das war das Aufeinandertreffen
von Hopkins und Pitt ("Du bist... du bist... du bist....").
Tatsächlich habe ich den Film erst gesehen, als Tod und Mädchen
längst im Kino saßen und eine Umkehr meinerseits sohin
unmöglich war.
Der Übereinstimmungen gibt es in der Tat viele:
- Zum
ersten natürlich die Grundvoraussetzung - der Tod empfindet
etwas für ein sterbliches Wesen.
- Die
Erklärung, was eigentlich passiert, während der Tod sich
auf Urlaub befindet, kommt der meinigen erschreckend nahe!
Nahe, wohlgemerkt, denn sie gleichen sich nicht ganz!
- Selbst
Nichtigkeiten wie der essende Tod scheinen von dem Film
übernommen zu sein! Ich schwöre jedoch, dass ich,
als ich den Popcorn-Gag erdachte, noch keine Ahnung davon hatte,
dass Joe Black auf Erdnussbutter steht!!
- Last
but noch least: die laaaaaaaaange Handlungsentwicklung. Eigentlich
dürfte ich mich in diesem Punkt nicht über Joe Black
aufregen, denn ich benötige ebensoviele Jahre für meine
Geschichte, wie der Film Stunden dauert!
Die
Tatsache, dass ich dennoch und eingedenk all dieser Erkenntnisse
über den Film lästere, ist leicht erklärt: Ich erachte
Joe Black als Käse, Tod und Mädchen
hingegen nicht! Wenn ich nicht so dächte, wäre
ich ein armes Würstchen, denn dann würde ich ganz offensichtlich
eine Geschichte produzieren, die mir selbst missfällt!
So.
Genug der einführenden Worte, warum und weshalb und wozu... es
folgen die Hilfestellungen für den Joe-Black-unkundigen
Leser:
|
- Eine
kurze Inhaltsdarstellung des Filmes auf der IMDB (englisch!)
|
CLICK!
|
- Eine lange Beschreibung des Filmes auf der offiziellen deutschen Homepage
|
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Wer
den Film Rendezvous mit Joe Black gesehen und richtigerweise
festgestellt hat, dass die Sexszene OHNE Gestöhne und Gekeuche
abläuft, dass stattdessen angenehme Musik im Hintergrund
erklingt (die meiner Meinung nach viel besser in einen subtilen Horrorfilm
passen würde), der sei gepriesen.
Das Problem ist, dass, hätte ich die angenehme Musik anstelle
des Keuchens gesetzt, diejenigen, die den Film NICHT gesehen haben,
sich nicht ausgekannt hätten.
Und
außerdem entsprechen die Geräusche nur dem, was man in
der endlosen Bettszene SIEHT. Einen Brad Pitt, der wie ein epileptischer
Esel mit den Augen rollt und dreimal so lang braucht, sein Hemd auszuziehen,
als für den tatsächlichen Akt.
Die arme Susan hatte wohl bislang ein sehr unerfülltes Sexualleben,
wenn das das Highlight war! |