| In der Folge finden Sie allfällige Hinweise zu im Cartoon versteckten
Zitaten, Anleihen, Andeutungen etc., die zumeist nur dem kundigen Leser
auffallen. Ich muss hinzufügen, dass ich ein Detailfanatiker bin, es
ist also keine Schande, diverse Subinformationen nicht wahrgenommen zu haben.
Ich versuche immerhin, die Hauptaussage des Cartoons davon unabhängig
zu machen, weswegen die ganze Sache auch nicht weiter bedeutsam ist und
eher zu meinem privaten Gaudium dient. |
| Episode 30: |
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 Im
August 1930 kam der Maler Grant Wood am Haus der Lucinda Grenton vorbei
(links im Bild) und war sofort davon beeindruckt. Er malte es und machte
das Motiv amerikaweit berühmt. Viele Leute, die das Bild gesehen hatten,
fuhren daraufhin zu Miss Grentons Haus, um es zu bewundern - jedoch schoß
sie bereits damals auf alles, was sich vor ihrer Haustür bewegte, und
da sie zu dieser Zeit noch gut zielte, wurde es für viele die letzte
Besichtigungstour ihres Lebens.
Um
dem Übel ein Ende zu bereiten wurde für kunstbegeisterte
Touristen in Eldon, Iowa, eine Kopie des Hauses errichtet - weit weg
von Lucinda Grenton (spätere Witherspoon) und ihrer Schrotflinte. |
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Wer eine nüchternere und faktenorientierte Erklärung zum Bild rechts wünscht, der klicke bitte hier.
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| Episode 36 |
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Bitte
keine technischen Fragen stellen! ("Was ist das für eine
Maschine?", "Welche Marke?", "HÄ?!!"
etc.)
Gehen
wir einfach davon aus, dass es eine Automatic ist - ich habe
nicht die leiseste Ahnung, ob sowas existiert oder nicht. Da die Geschichte
aber in keinem bestimmten Land spielt, kann man davon ausgehen, dass
die Exekutive dort mit derartigen Gefährten ausgestattet ist.
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Episode 37
Hierbei handelt es sich um eine Referenz auf die satirische Filmkomödie Immer Ärger mit Harry (OT: The Trouble with Harry) von Alfred Hitchcock, 1950.
Das Thema "Wie werde ich eine Leiche los" ist zugegeben nicht neu und wurde schon mehrmals (selten gut) aufgegriffen. Im Gegensatz zu den Filmklamotten ist hier der lästige Leichnam jedoch nicht Haupthandlungsträger, sondern dient vielmehr als Erweiterung eines Bogens, dessen Ausmaße für den Leser im Moment noch nicht abzuschätzen sind. |
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| Episode 58: |
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Einige Leser haben sich gewundert, was es mit diesem Tankwart auf sich hat und wieso er so merkwürdig reagiert.
Ich meine, man muss sich den Typen nur mal ansehen um zu sehen, dass er einfach nicht richtig tickt. Er ist widerlich und dumm, das ist alles. Und seine Befürchtung, dass auf der Toilette Unzucht getrieben würde, entspringt einfach seiner kranken Phantasie.
Der einzige Realitätsbezug, den diese Geschichte hat, ist der Toilettenschlüssel. Ich bin einmal auf eine (ähnlich appetitliche) Rastationstoilette gegangen, für deren Benutzung man beim (ebenso unfreundlichen, wenn auch hygienischeren) Tankwart einen Schlüssel holen musste, und dieser war an einen absurd riesigen wie schweren Anhänger gekettet.
Ich weiß nicht, was so besonderes an einem Lokusschlüssel sein soll, aber offensichtlich werden die Dinger permanent gestohlen. Anders läßt sich der Anhänger nicht erklären. |
| Episode 64: |
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Kein
Anfall von Kriegsemanzentum - eine wohl begründete Schlußfolgerung!
Denn wie schrieb mein lieber Freund und intensivster Kritiker Dieter
angesichts meiner voreiligen Behauptung, dass sich auf diese
Muschel keiner freiwillig
setzt, nichtmal zum Sterben?
ich
hab mal beim praterstern entsetzlichen druck gehabt. und bin dann
unten im praterstern ins klo.
- kein licht
- zentimeterhoch fluessigkeit am boden
- kein klopapier
- tuer liess sich nicht schliessen
- klobrille dreckig hm..
hab ich was vergessen? glaub nicht.
jedenfalls hab ich mich doch ueberwunden, besser als in die hose
scheissen und so mit der ubahn heimfahren.
Ich
persönlich war schon in ähnlichen Situationen. Mit dem Resultat,
dass ich eine eigene Autosuggestions-Meditationstechnik entwickelt
habe, mit welcher ich meinen Stoffwechselausklang um das zweieinhalb
bis dreifache hinauszögern kann. Aber - ich bin halt ein Weib!
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| Episode 69 & 114: |
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Mein
persönlicher Tiefpunkt. Mein Waterloo! Das kommt davon, wenn
man sich auf mysteriöse Plastikknäufe (die wie Fensterkurbeln
aussehen) in Modellautos verläßt und entgegen besseres
Wissen annimmt, das hintere Seitenfenster des Käfers ließe
sich wohl doch versenken. Irrtum - es ist fix, man kann es
nicht öffnen, und sohin ist dieses Bild eine Lüge!
*seufz!*
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Update:
Mit
ein bisschen Phantasie geht alles. Und man beweise mir mal, dass
ein Liebhaber nicht dazu imstande sei, die Seitenteile eines
Käfer-Cabrios (oder welche Modelle immer die runterkurbel- oder
runterklappbaren Fenster haben - ich weiss, dass es sie
gibt, ich habe sie gesehen!!!) mit anderen Käfer-Karosserieteilen
zu verbinden! Ein sehr enthousiastischer Bastler eben. Einer, der
meine Moral heben will.
Um
ganz ehrlich zu sein: Dieser Satz (des Mädchens) stand einfach
so da. Erst nachdem der Cartoon fertig war, fiel mir auf, dass
sich darin die Lösung meines "Problems" offenbart.
Dies nur zur Beruhigung für jene, die glauben, ich sei tatsächlich
verrückt genug, mich von so einer Lappalie in den Wahnsinn treiben
zu lassen. Aber wenn sich Gelegenheiten schon mal anbieten, muss
man auch zuschlagen!
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| Episode 73: |
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 Okay,
ich muss es hier eingestehen - ich bin enttäuscht!
Meine ansonst hellsichtigsten und vifesten Leser, die jeden kleinsten
Fehler sofort erkennen und mir auch dankenswerterweise unverzüglich
mitteilen *grr!* haben nicht erkannt, dass es sich bei der
Loge, hinter der der rothaarige Arzt und unverzüglich darauf ein
ganz anderer Kerl sitzt, um
ein und dieselbe Loge
handelt. Ja, genau - hier ist ein Mystery-Element eingebaut. Die Reaktion,
die ich damit beabsichtigt hatte, hätte in etwa so aussehen sollen:
"Hm. Was ist denn das? Zuerst steht da "Erste-Hilfe-Dienst",
dann auf einmal "Portier"? Und der Arzt ist auch plötzlich
hinter seiner Zeitung verschwunden, stattdessen sitzt so ein Typ mit Schnauzbart
da? Seltsam? Aber so steht es geschrieben..."
So oder so ähnlich hatte ich mir das gedacht. Aber ganz offensichtlich
habe ich's nicht wirklich rübergebracht. Entweder liegt die Schuld
also in meiner Vermittlung oder... Je nun - man möge sich bitte an
dieser Stelle wundern! Aber Vorsicht! Es ist bis auf weiteres keineswegs
mit einer Auflösung des Rätsels zu rechnen!
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| Episode 85: |
| Wo ist das Erste-Hilfe-Köfferchen geblieben?
oder Nein, ich habe nichts übersehen! |
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Da war doch was, in Episode 84 - der Tod hatte das orange
Köfferchen in der Hand, und jetzt ist es auf einmal verschwunden?!
Auch wenn sich jetzt viele hochgeschätzte Beckmesser die Hände
reiben - mir ist das durchaus aufgefallen! Und nicht erst, nachdem ich
die Folge gezeichnet hatte, sondern bereits davor!
Tatsache ist: Das Ding wollte einfach nicht in die Dramaturgie passen!
Ich hätte ein extra Bildchen einfügen müssen, in welchem
der Tod dem Mädchen das Köfferchen überreicht oder es wegschmeißt
- oder was immer. Unbefriedigend.
Bei genauerer Betrachtung sieht man aber, dass das Köfferchen im
letzten Bild von Episode 84 schon fast im Ärmel des Todes verschwunden
ist (er stützt sich drauf, als er aufsteht). Und so möge man
es sich bitte erklären, das geheimnisvolle Verschwinden des Erste-Hilfe-Kastens:
Zwischen Episode 84 und 85 steckt der Tod ihn in seinen Ärmel. Zwischen
Episode 85 und 86 holt er ihn schnell hervor und reicht ihn dem Mädchen,
ehe er die Stranddecke holt. Punkt, Aus, Ende.
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| Episode 86 & 87: |
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Der
kleine Tod ist keine Erfindung von mir, er ist im deutschen wie
im französischen Sprachraum durchaus gebräuchlich, wobei er
vermutlich aus dem Französischen kommt (la petite mort).
Gemeint ist damit normalerweise der sexuelle Höhepunkt (vulgo Orgasmus)
- siehe auch hier.
Es gibt andererseits auch Quellen, die den Schlaf darin sehen (welcher
in der Regel aber als Bruder des Todes bezeichnet wird, deshalb
scheidet diese Deutung hier aus), oder aber jegliche Situation, in welcher
man inwendig einen "kleinen Tod" stirbt, sei es nur aus Angst,
Liebe, Verzweiflung, Entsetzen o.ä.
Gerade letztere Erweiterung des Begriffes finde ich sehr interessant.
Wenn man in sich selbst hineinhört, wird man rückblickend an
diverse Erlebnisse denken, von denen man persönlich behaupten kann,
einen kleinen Tod gestorben zu sein. Mir geht es gerade bei musikalischen
Erlebnissen oft so. Und also habe ich auch meinem kleinen Tod (siehe
rechts) ein größeres Aufgabenfeld gegeben, als den bloßen
Endpunkt, der aus der Stimulation errogener Zonen resultiert.
In diesem Sinne ist es weder beim Tod noch beim Mädchen
sexuelles Begehren. Es ist eine Art differenzierte Wahrnehmung des anderen,
gepaart mit aufkeimender Sympathie. Aber das gestehen sich beide zu diesem
Zeitpunkt noch nicht ein.
Weitere Erklärung der Figur in den Personenbeschreibungen.
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