|
|||||||||||||||||||
![]() |
| zu T&M - Teil EINS |
| In der Folge finden Sie allfällige Hinweise zu im Cartoon versteckten Zitaten, Anleihen, Andeutungen etc., die zumeist nur dem kundigen Leser auffallen. Ich muss hinzufügen, dass ich ein Detailfanatiker bin, es ist also keine Schande, diverse Subinformationen nicht wahrgenommen zu haben. Ich versuche immerhin, die Hauptaussage des Cartoons davon unabhängig zu machen, weswegen die ganze Sache auch nicht weiter bedeutsam ist und eher zu meinem privaten Gaudium dient. |
| Episode 3: | ||
![]() |
Das Nummerschild kommt nicht von ungefähr, sondern stellt vielmehr die Bezeichnung Deutschverzeichnis 810 für Franz Schuberts Streichquartett in d-Moll, betitelt Der Tod und das Mädchen, dar. Ich habe bewusst die Werknummer des Streichquartetts gewählt, weil es mich persönlich mehr anspricht als das Lied. |
|
|
Mir wurde gesagt, dass die Technik des Lasters vollkommen verfehlt sei. Ein zweirädriger Laster kann kein Drehgelenk zwischen Cockpit und Anhänger haben. Stimmt, bei logischer Betrachtung ist das korrekt. Ich gebe also zu: es ist ein falsch gezeichneter Laster. |
|
Update: Sooo schlimm kann der Fehler auch wieder nicht sein, wenn selbst LEGO derartige Laster konstruiert! Und wir wissen ja alle, dass LEGO niemals irrt, oder? |
|
Dasselbe wie beim oben erwähnten unhörbaren Gespräch im Auto: Das Mädchen redet und redet, ohne auf ihre Umgebung zu achten, außerdem hat sie den Blick gesenkt. In der Zwischenzeit hat sich der Tod wohl an ihren Tischnachbarn herangeschlichen und ihm eine Anrede entlockt. Der Tod kommt auf leisen Sohlen! |
![]() |
| Episode 26: | ||
|
Meiner Meinung als Laie zufolge ist die Sache nicht so einfach zu betrachten. Weder die Griechen noch die Römer hatten eine vergleichbare Vorstellung vom Tod, wie wir ihn seit dem späten (christlichen!) Mittelalter kennen. Vor allem bei den Griechen (von denen die Römer ihre Mythologie bekanntlich abgekupfert haben) spaltete sich der Tod in mehrere Aspekte.
Wie dem auch sei: Der kleine Knabe in meiner Geschichte ist eine Anlehnung an eben jenen Thanatos, Bruder des Schlafes. Die Tatsache, dass der Tod die Figur bildlich eher inadäquat nachstellt, mag wohl darin begründet sein, dass er sich mit ihr nicht wirklich identifizieren will. Oder aber, dass ich mich, als ich die Episode zeichnete, zu wenig um bildliche Vorlagen bemüht habe - man möge sich die Erklärung aussuchen, welche einem gefälliger erscheint!
|
||
![]() |
Bei dem netten blonden Herrn hier handelt es sich um den Tod im Musical Elisabeth von Sylvester Levay, welches in Wien Triumphe feierte. Darsteller Uwe Kröger erlangte damit seinen Durchbruch und sah sich in der Folge von einer Schar kreischender, hysterischer, weiblicher Fans umschwärmt, über welche es sich irgendwann auch mal ein Comic zu machen lohnte... hmmm....! Um auf eine Frage einzugehen, die immer wieder gestellt wird: Ja, in der englischen Version des Comics sowie der Druckversion wird diese Figur durch die weibliche Death aus dem Comic "Sandman" von Neil Gaiman ersetzt. Der Grund dafür: Ich gehe nicht davon aus, dass irgendjemand außerhalb Deutschlands oder Österreichs je etwas von Uwe Kröger gehört hat. Und für die Druckversion fand ich die Referenz auf Gaiman einfach netter, daher der Wechsel. |
|
Die Pest, wie sie zum Beispiel in der Bibel oder auch in antiken Berichten geschildert wird, beschränkt sich nicht auf jene durch das Yersinia pestis-Bakterium verursachte Krankheit, die wir heute ausschließlich darunter verstehen. "Pest" im biblischen und antiken Sinn bezeichnete eigentlich jegliche Epidemie: eine plötzliche, massenhaft auftretende und tödliche Krankheit, und das konnte genauso gut Scharlach, Typhus oder die Pocken sein. Meine Darstellung der Pest folgt dem biblisch-antiken Verständnis einer "tödlichen Massenkrankheit" und ist nicht auf den Schwarzen Tod |
| zur nächsten Seite | |
|
|