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Peter

Im Auftrag des Schicksals
(eine Fanfiction-Geschichte mit Tod und kleinem Tod in den Hauptrollen;
Handlungszeitpunkt: abseits der Comichandlung)

 

Tante Jay

Es wird länger
(eine Fanfiction-Crossover- Geschichte mit Tom, dem Bestatter aus dem Bestatterweblog, und meinem Tod)

 

Aisling

Happy Halloween
(eine Fanfiction-Geschichte mit Mercedes in der Hauptrolle; Handlungszeitpunkt: T&M Teil 2)

Gefühlsdusselig
(eine Fanfiction-Geschichte mit dem Tod in der Hauptrolle: Handlungszeitpunkt: nach der offiziellen Handlung)

 

 
alpha7

Des Todes Rache

Und wieder ist er unterwegs,
der Tod, er sucht nach Opfern stets.
Die Meisten nennen ihn beim Namen,
die anderen sind seine Plagen,
denn sie nennen seinen Namen nicht
und das stört ihn fürchterlich.

So gab es mal ein kleines Kind,
das entkam ihm gar sehr geschwind.
So durft' der Knabe weiterleben,
erst spät dem Tod Revanche geben.
Doch weil er den Tod damals gelinkt,
war dieser doch noch verstimmt.

Der Alte sprach' den Nam' im Nu,
Tod hielt' sich beide Ohren zu.
Das Ganze zog sich ziemlich lange,
dem Alten wurde Angst und Bange,
weil dies sein Ende werden sollte
und er nun sterben wollte.

Erst als der Tod zufrieden war -
der Alte seinen Tränen nah,
da erfüllt' der Tod ihm seinen Wunsch.
Nun erst öffnet' er die Ohren weit,
der Alte, auf's Ende schon bereit,
sprach "Auf bald, du Griesgramschlumpf!"


 
be bad

Der Tod und das Mädchen

Auf einem kleinen Hügelgrab,
Wo der Boden schon recht karg,
War, umspielt von herbstlich Winden,
Eine Blume anzufinden,
Die tapfer, ohne Ach und Weh,
Trotzte jeder Sturmesbö,
Sie meisterte, teils sehr verwegen,
Die Schicksalsprüfung ihr gegeben.
Doch kam dann zu der Blumesstelle,
Ein äußerst finsterer Geselle.
Er wandte sich gar zu ihr hin,
Und sprach sie an mit fester Stimm’:
„Aus einem winzig Samenkorn,
Wurdest du dereinst geboren,
Voller Lebenskraft und Schwung,
Bist du gewachsen, als du jung,
Standst in schönster Blütenpracht,
Die manches Herz hat leicht gemacht,
Doch schau dich an, nun bist du matt,
Verlierst grad schon dein letztes Blatt,
Die Zeit ist da, ich führ dich fort,
Verlass mit mir dein irdisch Hort!
Denn ich bin der letzte Weg,
Den man auf der Erde geht,
Ich bin dein finaler Lebenshauch,
Und Jenseitshoffnung berg ich auch.“

Das alles was hier grad geschehen,
Hat ein Mädchen angesehen,
Die sich dann mit forschem Schritt,
Und ein wenig Angst im Blick,
Dem Düstermann genähert hat,
Und ihn erschrocken hat gefragt:
„Ihr schleicht herum auf leisen Sohlen,
Kommt wohl auch, um mich zu holen?
Doch seht mich an, mein Wangenrot,
Bin voll Leben und nicht Tod!“
„Mein Fräulein, bitte glaubet mir,
Ihr seid des Lebens schönste Zier.
Ich kenn Euch gut und mag Euch sehr,
Und dies ist wirklich keine Mär.
Doch eine Wahl, die hab ich nicht,
Denn es ist leider meine Pflicht,
Meinen Mantel jedem umzuhüllen,
Und so sein Schicksal zu erfüllen,
Ob arm, ob reich, ob gut, ob schlecht,
Sonst wäre mein Werk ungerecht!“

Das Mädchen lief nun schnell hinfort,
Es wollt nicht hör'n ein weit'res Wort.
Doch mit traurig Augen, sanftem Blick,
Hielt der Düstermann sie schnell zurück:
„Ich bitte Euch kurz noch zu verweilen,
Dann lass ich Euch für heut enteilen.
Nur fürchtet Euch nicht allzusehr,
Denn Euer Freund ich gerne wär.
Der in Euren letzten Stunden,
Ohne Hehl und unverwunden,
Jede Pein und jedes Leid,
Von Euch nimmt, für diese Zeit,
Lasst mich Euch beistehen, bitte, ja?
Das fänd ich einfach wunderbar.“
Nun wurd dem Mädchen leicht ums Herz,
Und wie aus einem Jugendscherz,
Küsste sie gar seine Wange:
„Nun ist mir gar nicht mehr so bange,
Denn wenn meine Zeit zu Ende geht,
Und mir mein letztes Stündlein schlägt,
Haltet Ihr mich sanft im Arm,
Beschützt mich dann vor jeder Harm.“

 

 
BukTom

Der Tod und das Mädchen

Ein mächt`ger Schatten allgewaltig ,
herrscht als dunkle Eminenz.
Der Tod- Er endet vielgestaltig,
wohl unser aller Existenz !

Des Leben- ist ein stetes Werden,
stellt sich dem Nichts entgegen-
ein junges Mädchen mag nicht sterben,
es will so viel doch noch bewegen !

Chronistin ist die Ruzicka,
ja, Nina- zeigt uns diese Mär`.
Mercedes- diese ist Ihr Star-
das Mädchen liegt dem Tod recht "quer" !

Des Todes Namen nennt Sie nicht,
geht Ihre eig`nen Wege.
Schaut auch nie in sein Gesicht,
foppt Ihn hingegen- rege !

Der Tod, das Mädchen wunderbar-
Ihr Schicksal ist uns nicht egal.
Die Geschichte, ganz und gar,
erzähle, Nina, weiter- so genial!

 

 
Christoph T.

Und nach dem Schlachtgemetzel
(Nib'lungen gegen Etzel)
Die Recken all gefallen
Nur Leichen in den Hallen
Da sprach in stolzem Tone
Der Tod zu seinem Sohne(?!?):

"Da fallt' mir ein was Bledes,
jetzt hol' ich noch Mercedes!"

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© Nina Ruzicka www.cartoontomb.de