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Comics

Man möge sich bitte nicht wundern, dass Comics, die mir persönlich gut gefallen, so gar nichts mit meinem eigenen Stil zu tun haben. Wie ich bereits an mehreren Stellen vermerkte: ich lese wenig Comics und bin so gut wie gar nicht von ihnen beeinflusst. Ich zeichne bloß, weil es einfacher ist, als einen Film zu drehen und weil ich es besser beherrsche als schreiben.

 
     

Apokalyptische Schöpfungen von Lewis Trondheim (Reprodukt 2002)

Weit davon entfernt, ein Trondheim-Kenner zu sein, sind mir doch schon ein paar seiner Arbeiten unter die Finger gekommen. Dieses Buch hier hat mir ganz besonders gefallen. Es trifft sehr konzentrierte, reduzierte Aussagen (das Büchlein ist fast eher ein Heft und umfasst 32 Seiten), diese dafür aber auf den Punkt.

Ich möchte vorsichtshalber alle warnen, die Trondheims Stil nicht kennen. Er hat NICHTS mit meinem überbunten, barocken Stil gemein. Es sind sehr reduzierte s/w-Zeichnungen, die in ihrem Minimalismus eigentlich nur noch von Nicolas Mahler übertroffen werden.

     

Kratochvil von Nicolas Mahler (Edition Moderne 2004)

Mahler ist der erfolgreichste Zeichner, den Österreich dzt. zu bieten hat (das wurde ihm auch durch den Max & Moritz-Preis 2006 bestätigt), und ich bekenne mich hiermit, zu seinen Fans zu gehören.
Stilistisch unübertroffener Meister des Maximalreduktionismus, der mit seinem trockenen Humor herrlich einher geht.

Eine Geschichte von Mahler inhaltlich zu beschreiben, ist nahezu unmöglich. Vor allem für mich. Denn wenn ich schreiben könnte, würde ich es ja tun und könnte mir das Zeichnen sparen. Wer also einen kleinen Einblick über den Inhalt des vorgestellten Buches erhalten möchte, der lese sich die Rezension des Buches durch. Die ist nämlich entgegen ihrer Behauptung durchaus treffend.

     
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© Nina Ruzicka www.cartoontomb.de