Kapitel 07 Folge 13 (Strip 03)
Geschrieben in T&M 2 Comic am Montag, 04.04.2011So, mit der Reaktion hatte der SK wohl nicht gerechnet. Vermutlich weil er sich in das Empfinden eines sterblichen Wesens so gar nicht einfühlen kann, als Innendienstler, der er ist. Aber wenn man eben quasi gestorben ist, dabei selbst zum Tod wurde, seinen eigenen Vater geholt hat und dann auch noch vor dem Schicksalsgericht gelandet ist, dann kann die Mitteilung, dass man die ganze Zeit einer pubertierenden Allmacht aufgesessen ist, schon den Tropfen ausmachen, der das Fass zum Überlaufen bringt.

Dürfte ich kurz fragen, was SK schon wieder bedeutet? Irgendwie scheine ich das in den letzten Folgen verpasst zu haben und ich finde nirgends eine Bedeutung der Abkürzung. Danke für die Hilfe.
Lieber Gruss
Peter
@Peter
SK steht für Schenkelklopfer: http://www.cartoontomb.de/deutsch/blog/der-schenkelklopfer/
@Nina
Irgendwie scheine ich deinen Newsletter falsch gelesen zu haben. Hatte mich auf neue Hintergrundinfos gefreut, weil es schon lange keine mehr gab. Wirst du die Wochen mal wieder Zeit haben uns mit weiteren Zusatzinformationen auf der Hintergrundseite zu beglücken? Fand die immer sehr spannend und erhellend.
@ Mulikuli: Mein Hinweis auf die FAQ und HG-Infos bezog sich auf die immer wieder gestellten Fragen, vor allem natürlich was die Druckversion von Teil 2 angeht. Momentan fällt mir aber eigentlich nichts ein, was ich noch in die HG-Infos aufnehmen könnte, außer vielleicht einen dezidierten Hinweis auf den SK. Falls dir etwas einfällt, wäre ich dir jedoch dankbar!
Ich selbst finde die Reaktion des Schenkelklopfers ja herrlich.
“Hoffentlich sieht keiner her” und er schaut hinter sich, wo ja eigentlich nur eine Wand sein müsste.
Ja, es ist kein Bruch im vierten Wall, mehr wird auf diesen angespielt – aber ich mag’s trotzdem, einfach weil’s so unerwartet ist.
Na ja, zum aktuellen Strip, was passiert da eigentlich im zweiten Bild? Dem, in der der SK Mercedes stützt? Löst sich die Umgebung da gerade wirklich auf? Bzw. ändert sie sich gerade? Oder hat das was mit dem… äh… “Körperkontakt” zwischen den beiden zu tun?
Nun ja, nach der Offenbarung würde es mich nicht wundern, wenn Mercedes jetzt einen Kindergarten vor sich sieht.
Aber gut, vermutlich interpretiere ich auch zu viel rein. Finde den Hintergrund nur etwas seltsam.
@ Fantasma: Nein, hinter dem SK ist keine Wand, sondern die hintere Hälfte des Spielsaales. Ich hätte dort natürlich auch noch Leute rumlaufen lassen können, aber das war mir zu mühsam. Wie auch immer, die Wand im Hintergrund ist etwas blasser als die neben dem SK, das ist der einzige Hinweis darauf, dass sie weiter weg gelegen ist.
Woher hat der SK die Papierchen mit der er Mercedes Luft zufächelt, davor hatte er noch nichts in der Hand???
@ Schtifft: Das sind keine Papierchen, das ist ein Kartendeck. :-)
“[...] kann die Mitteilung, dass man die ganze Zeit einer pubertierenden Allmacht aufgesessen ist, schon den[*] Tropfen ausmachen, die[*] das Fass zum Überlaufen bringt.”
Ist diese der-die-Anomalie im Bezug auf “Tropfen” wienerisch, eine Andeutung, etwas ganz anderes oder falsch? :-P
@ benneau: Letzteres.
@Nina
Spontane Vorschläge wären:
*Was genau passiert, als der Tod seine Kutte auf Mercedes wirft. (wir wissen ja nun, dass sie der neue Tod wurde, aber wie kann man sich diesen Prozess vorstellen. Auf einmal ist sie “entmenschtlicht”. Wie kam er überhaupt auf die Idee? Wollte er nur einen Teil seiner Kräfte übertragen? Immerhin ist er ja später erstaunt, nicht mehr(?) der Tod zu sein. Was ging da schief?)
*Warum kollabiert der Vortex?
*Warum bringt der Vortex sie zu Mercedes Vater? Ist das wirklich reiner (storybedingter) Zufall, oder hat das was mit Mercedes zu tun?
*Wie kann man sich das Gespräch mit Mercedes und ihrem Vater vorstellen? Auf einmal sind sie ja im Vortex(?) bzw, verändern sich beide. Findet das Gespräch im Geist von Mercedes Vater statt? Oder ist das ein Teil des Sterbensprozess, dass jeder Mensch durchmacht?
*Beim Schicksalsrat (wer ist wer?) wären Hintergrundinfos wirklich toll, falls du die schon geben kannst. Vor allem die Stelle, wo sich der Tod vom kleinen Tod verraten fühlt (Kapitel 07 Folge 05 (Strip 02)) worauf bezieht sich der Tod? Wo hat er dem Kleinen vertraut? Er lässt ihn ja (meiner Erinnerung nach) im Comic doch immer im Dunkeln über seine Pläne, zumindest in Teil 2.
*Ebend das mit der Wand hinter dem Schenkelklopfer, dass der Raum da noch weiter geht und sowieso das was du zum Schnkelklopfer geschrieben hast, dass er eben das Chaos an sich will und kein böswilliger Zeitgenosse ist…
Außerdem fände ich es sehr nett, falls du die Zeit erübrigen kannst, wenn du die Personenseite auch auf Teil 2 erweitern könntest. Das wäre wirklich super. :)
@ Mulikuli: Die meisten dieser Fragen kann ich nicht eindeutig beantworten, ohne der Handlung vorzugreifen. Und einige davon will ich auch nicht noch weiter beantworten, das fühlt sich ein wenig so an, als würde ich den Lesern das eigene Vorstellungsvermögen absprechen. Bestes Beispiel dafür ist ja die Sterbeszene von Mercedes’ Vater. Meiner Ansicht nach ist diese ausführlich genug – ich muss den Leuten nicht nochmal erklären, was man ohnehin sieht! Wie soll man sich die vorstellen? Na, am besten so, wie man sie liest. Ich wüsste nicht, was ich dazu noch mehr sagen könnte, es ist ja alles da. Und die Frage, warum sich das Aussehen der Figuren verändert, ist meines Erachtens auch selbst erklärend bzw. ist es viel reizvoller, wenn sich jeder einzelne dazu seine Gedanken macht, als wenn ich es vorkaute wie die Frau Lehrerin in der Schule.
Ich will mich auch aus einem weiteren Grund gerade bei dieser Szene nicht so festnageln, weil es ein Bereich ist, der weit über meine Fantasiewelt hinausführt. Die Sache mit der Zeitreise, dem Vortex oder der Pest – das sind alles Dinge, die Elemente meiner Geschichte sind. Aber hier geht es um ein Erlebnis, das jedem von uns bevorsteht. Würde ich mich da festlegen und sagen: SO ist es, und zwar aus DIESEM Grund und sonst keinem!, wäre das ein Dogma. Jeder von uns wird sterben. Es liegt nicht an mir zu bestimmen, wie das vor sich gehen wird. Ich habe es bereits in Bilder gepackt und ihm damit meine persönliche Form gegeben – aber mehr will ich nicht tun, da soll schon jeder noch Platz für seine eigene Philosophie bzw. Überzeugung finden. Denn es ist mir wichtig, dass jeder meine Geschichte akzeptabel finden kann, gleich welcher Religion er angehört.
Dass Mercedes bei Ihrem Vater landete, ist einfach ein Handlungsbogen, ähnlich dem der Pest. Man versteht jetzt, warum sich der Tod nicht mehr daran erinnern konnte, Mercedes’ Vater geholt zu haben – weil er ihn nicht geholt hatte. Dennoch hätte es gut sein können, dass er es einfach vergessen hat, eben weil er viel zu tun hatte und vermutlich auch nicht ganz bei der Sache war (er musste ja mit seinen eigenen Gefühlen kämpfen).
Aber wie gesagt, all diese Dinge ergeben sich logisch aus der Handlung. Es wird immer Leute geben, denen zu wenig erklärt wurde, während zeitgleich andere schon über zu viel Information stöhnen. Ich möchte auch nicht alles bis ins letzte Atömchen vorkauen, die Geschichte soll ja schon auch zum selbst Nachdenken anregen. Ich erkläre in erster Linie dann, wenn ich das Gefühl habe, dass für die Handlung wichtige Elemente vielleicht nicht ganz rübergekommen sind.
Bei den Personenbeschreibungen wüsste ich auch nicht, wen ich näher beleuchten soll. Der Schicksalsrat geht wie erwähnt nicht, der SK ist geplant… fehlt ev. noch die Zeit, aber da bin ich mir auch nicht so sicher.
Und alle anderen Figuren, die vorkamen, sind meines Erachtens keine derart relevanten Figuren, dass man sie hervorheben müsste, auch wenn natürlich jeder von ihnen eine wichtige Rolle spielt.
@nina: Ich finde die Geschichte ist spanned erzählt und hält immer sehr viel Wendungen bereit. Das Mercedes Ihren eigenen Vater holt ist wohl schon seit langem geplant sund sorgfältig von dir vorbereitet worden. Bin gespannt welche Handlingsstränge sich noch so fantastisch aflösen und was du für die Figuren geplant hast.
Für manche mag es wohl verwirrent sein, wenn mehrere Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten nebeneinander abspielen. Und dann noch der Vortex der eigentlich gar keine Zeit besitzt. Das geht vielleicht über so manchen Horizont hinaus, aber ich muss sagen : Echt geil gelöst.
Ich würde die anderen Leser aber gerne bitten, einfach die Geschichte für sich zu lassen und nicht jedes Detail zu zerpflücken. ‘Warum ist das dritte Buch nicht perspektifischkorrekt gezeichnet? Wo kommt dan nun wieder her ?…’.
Was ich finde: Nicht kritisieren, sondern loben. Die Geschichte ist echt super und was Nina damit macht und wie sie es rüberbringt ist wirklich genial. Und es ist echt harte Arbeit dies alles zu bewerkstelligen.
Ich freue mich schon auf die nächste Seite, jedesmal wieder.
Roland, versteh mich nicht falsch, ich kritisiere nicht. Im Gegenteil, ich bin so sehr von der Geschichte fasziniert, dass ich alles darüber wissen möchte. Die gesamte Entstehungsgeschichte, jeden verworfenen Handlungsstrang. Ja, am liebsten würde ich alle Gedanken, die sich Nina jemals zu dem Thema gemacht hat irgendwie lesen. Ich finde die Geschichte umwerfend und sehr inteliigent aufgebaut und gerade deshalb übt auch der Prozess es Erschaffens eine Faszination auf mich aus. Ich liebe die Hintergrundinfos, wenn sie uns einen kleinen Blick über den Tellerrand des normalen Lesers ermöglicht und gerade bei einem Webcomic ist das ja möglich und meiner Meinung nach sogar eine der Stärken dieses Mediums.
@ roland + Mulikuli: Es ist nicht als Kritik bei mir angekommen, keine Sorge. Und ja, ich verstehe schon. Es ist halt leider so, dass ich nicht näher ins Detail gehen kann, solange die Geschichte noch nicht zu Ende ist. Ich werde sicher noch mehr HG-Infos posten, allerdings wohl erst, wenn Teil 2 fertig ist und dann noch Fragen offen sind. Alles, was jetzt offen ist, wird sich zum Teil noch aus der Handlung ergeben – erst am Schluss wird sich weisen, wie klar es rüberkam. :-)
Woran soll ich knabbern, wenn meine Fingernägel schon alle abgebissen sind ? ;) – Und wo ist der Tod, wenn man ihn braucht ?
Er ist tot/tod/Tod/Tot – nichtzutreffendes bitte streichen.
-
Teil 1 hab’ ich schon als spannend empfunden, doch Teil 2 ist noch viel besser.
-
Mach’ weiter so – Nina.
Ich kann auf jeden Fall Mercedes nachempfinden und hätte wahrscheinlich auch gerne mit ihr getauscht, als mein Vater geholt wurde.
@Andrea: Er wird kommen aquf jeden Fall. Wenn er denn da ist kann es sein, dass man es sich doch nicht so schnell herbei gewünscht hätte. Ich spreche aus Erfahrung. s.o.
Grüße Okyna
PS: @ nina: Das Buch geht trotz Allem voran und du bist definitiv eine der Ersten, die es lesen dürfen, wenn gewünscht.
Okyna
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass es Schenkelklopfer und Co. noch bereuen werden, dass das Mädchen der neue Tod ist. Vermutlich ist ihr Schwächeanfall nur die trügerische Ruhe vor einem Sturm, der ziemlich unvorbereitet auf die Verantwortlichen treffen wird. Ich freu’ mich schon … ;-)
Ich wart auch nur drauf, daß sie sich wieder derrappelt und ihr berühmtes Temperament losgeht wie der Krakatoa ^^
Seit wann filetiert mann denn bitteschoen “Suppen”hühner? *lol* Nein, keine korinthensch&/(&$(ische Fehlersuche. *g* Nur ein zusätzliches Schmankerl, das den Tod a. D. als den halt noch nicht so erfahrenen Jungspund auszeichnet. Ich hoffe mal auch, die Todin offenbare bald ihr Temerament und haut den Schicksalsrat zusammen, bis diese den Fehler erkennen, den sie mit ihr gemacht haben. =)
@ eald: Tja, weil ich aber meine Klugscheißer kenne, habe ich dieser Reaktion längst vorgegriffen. ;-P
*hust* ^^