Flegeljahre
Geschrieben in T&M, Technische Details am Freitag, 18.03.2011Eigentlich sollte ich das hier eher als FAQ-Beitrag posten. Aber in den FAQ schaut jeder bekanntlich als letztes nach, außerdem kann man dort nicht darauf antworten. Erinnert mich beiläufig daran, die folgende Erklärung noch in die FAQ oder die HG-Infos einzubetten, sollte ich vergessen.
Also gut. Wir wissen nun, dass der Tod eigentlich noch ein Teenager ist. Der Schenkelklopfer hat hier nicht gelogen, es ist in der Tat so. Das mitunter kindische Gebahren des guten Todes weist seit jeher darauf hin, und ich kann euch verraten, ich habe den jetzigen Status der Geschichte schon lange ersehnt, das rauszulassen war ein Genuss.
Gleichzeitig sind mehrere Fragen seitens der Leser aufgetreten, auf die ich zwar im Laufe der Geschichte noch weiter eingehen werde, die jetzt zu verraten aber keine Information vorwegnimmt, sondern nur erklärend wirkt. Wer sich dennoch ganz und gar vom offiziellen Verlauf der Handlung überraschen lassen möchte, der lese hier nicht weiter.
Wie kann der Tod nur 17 Jahre alt sein?
Man vergesse nicht, dass der SK das Alter des Todes mit einem menschlichen Alter nur in Verhältnis setzt. Natürlich ist der Tod “älter”, man könnte sein tatsächliches Alter vermutlich in Millionen von Erdenjahren rechnen. Aber er hat eine eigene Linearität, die sich nicht unbedingt in Erdenjahren misst. Von seinem aktuellen Erfahrungs- und Entwicklungsstand entspricht er aber etwa einem 17-jährigen Menschen.
Wenn der Tod jetzt in seinen Flegeljahren ist, wie alt war er dann, als er mit der Pest umherzog? Laut seiner eigenen Aussage waren DAS ja seine Flegeljahre.
Stimmt. Und das bedeutet, dass diese Erfahrung mit der Pest noch nicht sooo lange zurück liegt, wie er tut. Die Flegeljahre sind ja nicht auf ein bestimmtes Alter fixiert, man kann einen (nur mal so als Beispiel) 14-jährigen auch als in seinen Flegeljahren befindlich bezeichnen. Der Tod war eben ein wenig jünger als er mit der Pest umherzog. Man bedenke aber, dass man das Alter des Todes eben nicht in einzelnen Jahren messen kann.
Wozu erzählt der Schenkelklopfer Mercedes das überhaupt?
Der SK ist die Kraft, die stets das Chaos will und dies auch schafft. Das ist sein Wesen. Er will aus der Bahn werfen, verwirren, erschüttern, kurz: seinen SPASS haben. Mehr steckt fürs erste nicht dahinter.
Warum ist Mercedes so geschockt? So eine große Sache ist das nun auch wieder nicht.
Mercedes ist in der letzten (gefühlten) Stunde tödlich erkrankt (und hat die Auswirkungen auch gespürt), wurde vom Tod in den Vortex entführt, dort entsterblicht, stand dann plötzlich vor dem Schicksalsrat, von dessen Existenz sie bislang gar nichts wusste, wurde angeklagt, musste dann erfahren, dass sie nunmehr der Tod ist und ist seither von lauter allegorischen Hanseln umgeben. Und nun erfährt sie, dass derjenige, der ihr das alles angetan und ihr die ganze Zeit über vorgegaukelt hat, eine uralte Entität zu sein, de facto jünger ist als sie selbst. Wer mir glaubhaft darlegen kann, dass er/sie nach all diesen Erlebnissen nicht irgendwann die Nerven verlieren würde, der sei gepriesen – ich kann es mir aber nicht vorstellen.
Unterm Strich ist dieses bisschen Information der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, und der SK wusste genau, dass er hier eine Bombe platzen lässt, deshalb hat er es ja auch so genüsslich ausgeschlachtet. Allerdings hat er sich bei der Detonationskraft der Bombe ein wenig verschätzt. ;-)
Moment mal, diese Idee ist doch nicht neu, das kenne ich schon von…
… der Star Trek Folge “The Squire of Gothos“. Ja, ich auch. Und ich gestehe auch gleich ein, dass mir diese Frage bislang (zum Glück) noch niemand gestellt hat.
Mir ist bewusst, dass es diese Folge gibt, in der der Vorläufer von Q sich trotz scheinbarer Allmacht doch nur als Kleinkind einer hoch entwickelten Spezies entpuppt. An diese Folge hatte ich aber nicht gedacht, als ich aus meinem Tod einen Teen machte. Die Idee beruht vielmehr auf einer realen Begebenheit vor langer Zeit. Es handelte sich um einen Kerl, der sich auf einer gut besuchten Plattform als gesetzter Herr ausgab und das so gekonnt tat, dass viele Leute auf ihn hereinfielen, ich eingeschlossen. Ein sehr eloquenter Plauderer, der die anderen User gerne belehrte und mit seiner Alterserfahrung prahlte. Und weil er so interessant war, haben wir ihn dann natürlich ausgeforscht und festgestellt, dass es sich um einen 19-jährigen Studenten handelte.

Naja, die geistige Reife rührt halt nicht da her, dass man Jahre altert, sondern dass man Erfahrungen macht, und die gewinnt man am Besten durch Sozialkontakte. Nur hat der Tod nicht grad übermäßig Sozialkontakte gehabt… er hat seine Kllienten ja nur geholt. Und nach solchen Zwischenspielen wie mit dem Schachbrett sicher nicht unbedingt das Interesse gehegt, mehr davon zu bekommen, da die Klienten “nur das eine” wollen…
“Allerdings hat er sich bei der Detonationskraft der Bombe ein wenig verschätzt. ;-)
” – *looooooool* Und wer soll dann die Überreste aufwischen, wenn die Bombe a ka Mercedes so richtig explodiert ist. ;)
Es gibt auch eine Futuramafolge (welche genau es war weiss ich nicht mehr), in der genau das Selbe angespielt wird wie in der Star Trek Folge (wobei Futurama fuer diverse Anspielungen bekannt ist) :)
@MarionS
Leider ist es doch so, dass eine gewisse Reife auch an das Alter gebunden ist.
Ich arbeite regelmäßig mit Jugendlichen und es ist ein Wahnsinn, wieviel “Reife” zwischen 15-16 und 17-18 Jährigen liegt.
Den 16 Jährigen fällt ganz schwer, für manche ist es auch schlich noch unmöglich, außerhalb des “ichs” zu denken. Wenn du da Gruppenaufgaben stellst, scheitern die daran, dass jeder versucht das Ziel alleine zu erreichen und nicht alle in Zuammenarbeit.
Das ist bei 17 Jährigen schon ganz anders.
Demnach würde ich sagen, dass so bis 22 eine gewisse geisitge Entwicklung mit der körperlichen einhergeht. Danach ist es indiviuell, ob man stehenbleibt oder sich weiterentwickelt. Zumindest meiner Ansicht nach.
@ Mulikuli:
Dem kann ich nur zustimmen. Mit 13 Jahren habe ich mich wie der Nabel der Welt gefühlt, mit 14 war ich ganz erstaunt wiiiieeee viel mehr ich wusste, wobei dieser Wissensstand natürlich keinesfalls(!) mit meinen reifen reifen 15 Jahren zu vergleichen war, und wahnsinn wie wissend ich dann auf einmal mit 16 Jahren war!
Mit 17 habe ich dann beschlossen, den Punkt des “so jetzt hab ich erstmal einen ganz akzeptablen Wissens- und Reifestand erreicht” auf irgendwann in meinen Zwanzigern zu verschieben.
Jetzt bin ich 19 und warte weiterhin einfach ab, was noch alles an Wissen und Reife auf mich zu kommt. Und ich hoffe sehr, dass ich nicht in der Entwicklung stehen bleibe, bloß weil ich die Zwanziger überschreite.
Diese Entwicklung über die Jugendjahre hinweg merke ich aber auch bei Gleichaltrigen; tatsächlich schreitet der Grad der Vernunft da ziemlich genau mit dem Alter einher.
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Was es die Geschichte allgemein betrifft: Ich verfolge diesen Comic schon recht lange und bin von den Wendungen der Handlung immer wieder überrascht.
Und nach den neuesten Ereignissen bin ich natürlich umso mehr gespannt, wie es nun weitergeht.
Nicht zu vergessen:
- Sie hat inzwischen auch noch ihren eigenen Vater geholt.
- Sie hat(te?) ja auch Gefuehle fuer dern Tod. Und jetzt stellt sich ploetzlich heraus, dass er ein “dummer Jugendlicher” ist. Da kommt man als 25jaehrige Frau schon mal an den Punkt, seine eigene Wahrnehmung und Einschaetzung der Dinge zu hinterfragen. Wenn man damit nicht zufrieden ist, kriegt das oft der ab, der ihr in dem MOment am naechsten steht. Rein raeumlich gesehen natuerlich.
Diese kleine huebsche selbstgezuendete Bombe wird dem Schenki aber so was um die Ohren fliegen *hihi*…
Hallo,
mit der oben genannten Erklärung verstehe ich das Alter des Todes noch weniger.
“Von seinem aktuellen Erfahrungs- und Entwicklungsstand entspricht er aber etwa einem 17-jährigen Menschen”
Er hat ja doch Jahrmillionen – in menschlicher Wahrnehmung – damit verbracht, Menschen zu holen.
Damit dürfte er so ziemlich alles gesehen haben, was es im menschlichen Dasein so geben kann, da man in nahezu jeder Lebenslage einer seiner Kunden werden kann.
Entsprechend dürfte sein Erfahrungsstand weit über dem eines 17jährigen liegen.
@ Jupp: Nehmen wir die Eintagsfliege. Wikipedia weiß dazu:
Somit wäre ein 1-Monat-altes Menschenbaby aus Eintagsfliegensicht ein unglaublich altes, unglaublich erfahrenes Wesen. Ist es das aus menschlicher Sicht auch?
Ich denke mal, du begehst hier den Fehler, den Tod mit einem Menschen gleichzusetzen.
Worüber ich mir nur den Kopf zerbreche…
Der SK hatte ja einen chaotischen “Spass”-Plan ausgearbeitet und seinem Chef zur Genehmigung vorgelegt (Kapitel 5, Folge1, Bild 1 ff.). Und aus dem Zusatz-Comic der ersten Druckversion wissen wir, dass alle Momente (zumindest was die der Sterblichen anbelangt) zuvor ausgiebige Testszenarios durchlaufen, um dann validiert und umgesetzt zu werden. Soweit, so gut.
Andererseits frage ich mich ob man die Reaktion des Todes, Mercedes in den Vortex zu entführen und sie dann “unsterblich” zu machen, wirklich so vorhersagen konnte? Und wenn ja, sollte es etwa Absicht gewesen sein, Mercedes als neuen, weiblichen Tod einzuführen?
Und wenn es so wäre, müsste dann der Vorsitzende des Schicksalsrates nicht über diese Entwicklung informiert gewesen sein? Er schien jedoch über den Gang der Dinge verwundert zu sein (Kapitel 7, Folge 4, Bild 1)…
Jetzt frage ich mich… läuft hier der Plan des Schenkelklopfers aus dem Ruder? Oder handelt es sich hier um eine Entwicklung, die der SK beabsichtigt hat… aus irgendwelchen, nur für ihn durchschaubaren Gründen…?
Herrjeh, ich hab bald keine Fingernägel mehr wenn das so weiter geht! An was soll ich denn dann noch herumkauen?!
@ Jonas: Sehr gut. Auf diese Frage warte ich eigentlich schon die ganze Zeit.
Was nicht bedeutet, dass ich sie beantworten werde. *g*
Ich glaube, aus Tods Alter wird sich noch ein interessanter Konflikt ergeben. Ein 18-Jähriger, dem man seinen Job wegnimmt, reagiert darauf glaube gereizter und zickiger, als ein 60-Jähriger. Jemand Älteres hat sich schon (unterbewusst) damit auseinandergesetzt, dass er irgendwann abgelöst wird – mit 18 glaubt man noch, dass es ewig so weitergehen wird.
Hmmm.
Im von mir zitierten steht aber, er entspricht einem 17-18 Jahre alten Menschen, damit gilt in diesem Beispiel Menschenmaßstab.
Ein einen Monat altes Baby entspräche, um bei den oben genannten Beispiel zu bleiben, dann einer 15 Minuten alten Eintagsfliege, was dann eine brauchbare Antwort wäre, die man abgeben könnte, um einer Eintagsfliege verständlich zu machen, warum das Baby nicht mit der Weisheit eines unglaublich langen Lebens ausgestattet ist.
Der Schenkelklopfer versucht ja grade, das ganze in die Wahrnehmung eines Menschen einzufügen.
Und da ist der Tod, schlicht durch seine Erfahrungen, über einem 17jährigen nach menschlichen Maßstab.
Mag sein, dass der Tod in der “Welt” in der er, der Schenkelklopfer und die Zeit “leben” den Status eines 17-18jährigen nach dortigem Maßstab hat.
Aber die Umrechnung auf menschlichem Maßstab funktioniert hier aus meiner Sicht nicht, da hat er einfach zu viele Erfahrungen gesammelt, als das so etwas überhaupt sinnvoll möglich wäre.
Aus meiner Sicht passt der Text “Auf ein menschliches Alter umgerechnet” nicht.
>”In Ihrer Zeitlinie mag das eine lange Existenz vorgaukeln, aber der Tod hat seine eigene Linearität.”
“Und wie alt ist er in seiner Linearität?”
“Och, so um die Siebzehn, Vielleicht 18 Jahre”<
wäre der aus meiner Sicht sinnvollere Dialog.
@ Jupp: Ich kann dir leider nicht helfen. Es hat den Anschein, du rennst in einem falschen Logikkreis, in dem du dir selbst widersprichst. Nehmen wir also mal an, ein 17-jähriger Mensch entspräche in seinem Erfahrungsschatz einer 2 Stunden alten Eintagsfliege, und in weiterer Folge entspräche ein 200 Millionen Erdenjahre alter Tod (und bitte jetzt nicht mit irgendwelchen Rumrechnereien kommen, ich habe die Zahlen rein willkürlich gewählt) in seinem Erfahrungsschatz sowohl einem 17 Jahre alten Menschen SOWIE einer 2 Stunden alten Eintagsfliege.
2 Stunden alte Eintagsfliege = 17 Jahre alter Mensch = 200 Millionen Jahre alter Tod.
Wo ist also das Problem?
Du gehst nach wie vor davon aus, dass ein MENSCH im Laufe von 20 Millionen Jahren mehr Erfahrungen machen würde. Aber wir reden hier nicht von einem Menschen. Wir reden auch nicht von einer Eintagsfliege. Wir reden vom Tod. Und wie der Mensch länger – nämlich im vorliegenden Beispiel 17 Jahre – braucht, um dasselbe relative Erfahrungsniveau zu erreichen wie die 2 Tage alte Eintagsfliege, so braucht der Tod eben umso länger.
Nun hat der Mensch nach 17 Jahren ein völlig unterschiedliches Wahrnehmungsniveau als eine Eintagsfliege – das natürlich! Ohne Eintagsfliegen heruntermachen zu wollen: deren Wissensstand beschränkt sich nach 2 Stunden vermutlich darauf, wo die Sonne scheint, was es zu fressen gibt, und wo paarungsbereite Weibchen rumfliegen, und das alles vermutlich auch eher auf instinktivem denn auf rationellem Niveau.
Nun ja – ebenso ist es beim Tod! Im Vergleich zu dem sind wir Eintagsfliegen, sowohl was unsere Lebensdauer, als auch was unsere intellektuelle Entwicklung betrifft. Der Tod ist NICHT analog zu setzen einem ewig lebenden Menschen, was seinen Intellekt angeht.
Mal abgesehen davon sehe ich in deinem Dialogvorschlag keinen großen Unterschied, außer, dass du “auf menschliche Jahre umgerechnet” weggelassen hast, was aber meiner Ansicht nach nur für Verwirrung sorgt und überdies grundfalsch ist. Denn er hat keine eigene Zeitrechnung in seiner Linearität. Das “Alter”, auf das ihn der SK festlegt, ist eben nur ein auf menschliche Lebensjahre umgerechnetes. Es geht hier eben nicht um Jahre, es geht um einen Entwicklungsstand. Aber das geht ohnehin aus dem Inhalt hervor.
Würde ich den entscheidenden Satz bezüglich der Umrechnung weglassen, wäre die Aussage somit eine inkorrekte – sie würde vorgaukeln, dass es “Todesjahre” gäbe, also ein eigenes Zeitmaß für den Tod. Das ist Unsinn. Wir haben ja auch nicht von einem eigenen Zeitmaß für die Eintagsfliege geprochen – bei der hast du die 15 Minuten selbst vorgeschlagen. Das sind aber MENSCHLICHE 15 Minuten! Ergo müsste ich den Schenkelklopfer sagen lassen, dass der Tod (beispielsweise) 200 Millionen Jahre alt ist (Menschjahre eben), was wiederum nicht verdeutlichen würde, dass er den Entwicklungsstand eines 17-jährigen Terraners hat. Es geht ergo gar nicht anders, als das “Alter” (vulgo den Entwicklungsstand) des Todes in ein Erdenmenschenalter umzurechnen.
So. Ich hoffe, ich habe dir damit aus deiner Denkschlaufe herausgeholfen. Besser kann ich es nicht.
@nina: Hatte der Auftrag, der dem kleinen Tod vom SK überreicht wurde, vielleicht etwas mit Dir zu tun? (Kapitel 7, Folge 10, Strip 4)
Ich frage nur weil mir aufgefallen ist, dass dem Schenkelklopfer einige Spielkarten aus dem Ärmel rutschen, während er seinem Chef von Dir vorschwärmt (Kapitel 5, Folge 2, Strip 2)… *g*
@ Jonas: Der SK hat ja offensichtlich berufsbedingt ständig mit Spielkarten zu tun (er steht hier immerhin an einem Black-Jack-Tisch). Aber keine Sorge, der Inhalt des Auftrags, den er dem Kleinen übergeben hat, wird sich noch lüften. ;-)
@nina: Ääääh… ich dachte das Casino-Ambiente war eine Interpretation von Mercedes, die “noch mit den Augen einer Sterblichen” sieht…? Hat Mercedes am Ende doch Recht gehabt?
Naja, wenn Mercedes den Tod dauerhaft ablöst hoffe ich das sie ihre Erscheinung nicht verändert… ich würde ihre Version der letzten Instanz einer unheimlichen Kutte mit einem landwirtschaftlichen Erntewerzkzeug vorziehen. ;-)
@ Jonas: Ja, aber wir sehen das ganze ja notgedrungen auch mit unseren sterblichen Augen. ;-)
@nina: Kommt nach DTudM II eigendlich auch noch ein Teil III? Und wie weit ist die Storyline in Teil II denn schon fortgeschritten? Es ist wahnsinnig schwer zu sagen, ob man sich langsam den Höhepunkt nähert oder ob Du noch mehr Asse im Ärmel hast. :-)
@Jonas
“Herrjeh, ich hab bald keine Fingernägel mehr wenn das so weiter geht! An was soll ich denn dann noch herumkauen?!
”
*loooooooooool* – mir geht’s ähnlich wie dir. Kein Wunder, dass ich hier mehr schlecht als recht tippe, wenn sich alle meine Fingernägel in den Orkus verabschiedet haben.
@jonas wie schon an unzähligen anderen stellen hat die gute nina ob deiner frage der fortfürung bereits an eine enorm wichtige stelle verwiesen: den FAQ. dafür ists ja da :)
http://www.cartoontomb.de/deutsch/tod_faq.php#endlos
aber um dich wenigstens in dem punkt vorweg zu informieren: nein, es wird keine fortführung geben. definitiv nicht. nein, wird es nicht, trotz betteln. nein, es gibt keine fortsetzung :)
@Areja: Hätte ja sein können das nina es sich noch mal anders überlegt. Wenn man bedenkt wieviele Wendungen DTudM bisher genommen hat würde es mich nicht überraschen, wenn ich mir in einem dritten Teil auch noch die Fußnägel abkaue. ;-)
@ Areja + Jonas: Nein, es wird definitiv keine Fortsetzung von T&M geben, soviel ist klar.
Ich muss allerdings gestehen – und das sage ich jetzt nur ganz inoffiziell und hinter vorgehaltener Hand – dass ich mich seit meinem letzten Inspirationsschub mit einer Idee rumschlage, die ich nicht mehr aus dem Kopf bekomme. Bei der Idee handelt es sich um keine Fortsetzung, sondern bestenfalls einen kleinen Appendix ans T&M-Universum.
Ich möchte mich jedoch nicht darauf festlegen, denn ich fiebere ehrlich gesagt dem Ende von T&M entgegen – ich will endlich mal KEINEN Zeitdruck mehr haben! Seit 10 Jahren hab ich keinen Tag mehr entspannt, ohne das nagende Gefühl “der nächste Strip wird fällig!” verbracht. Ich will endlich mal eine Auszeit.
Sollte ich diese Idee tatsächlich auf Papier bringen, dann mit Sicherheit nicht in der jetzigen Form. Entweder zeichne ich das Ding und stelle es dann fix fertig online… oder ich zeichne es gar nicht. Aber keine regelmäßigen Updates, nuh-huh, alles nur kein Stress.
Wie gesagt, ob es wirklich dazu kommen wird, ist unklar, weil ich ja auch erst mal die Printversion des zweiten Teils herstellen muss.
@nina
wie schon vielfach gesagt; hetz dich nicht! du hast ja selbst schon gemerkt, dass da deine gesundheit gerne mal sich quer stellt.
solltest du tatsächlich deine idee umsetzen wollen, dann lass dir damit erst recht zeit. nicht nur das du ja immer noch an dem jetzigen teil arbeitest und die printversion auch noch ansteht, dein eigenes leben muss sich ja schließlich auch mal mehr um dich drehen als um den nächsten strip. ich kenne das aber auch, wenn einem die ideen manchmal regelrecht aus dem bett jagen, weil die einem im traum kommen und man am nächsten morgen seine geniale idee in fast kaum zu entschlüsselnden gekritzel am nächsten morgen (nachdem man wieder schlafen ging) anguckt. solche ideen sind klasse, aber wenn sie erstmal irgendwo als notiz liegen, haben sie keine eile mehr, lass dir also zeit :)
und ich denke ich darf in namen aller sprechen, wenn ich sage, dass wir jedes einzelne bild, was du zu stande bringst, auch zu würdigen wissen. manchmal zwar mit etwas ungeduld erwartet, aber das soll dir um himmels willen nicht den spaß am zeichnen verderben in dem es unnötigen druck aufbaut.
Ich bin gerade am überlegen, wie inflexibel der Tod doch ist, was die Armbanduhr angeht.
Er hat schon einen ziemlichen Hang zur Nostalgie und Tradition für einen vermeintlichen Teen -
Und vor allen Dingen Angst vor Veränderung scheint er zu haben. Wobei ist im Tarot die Karte des Todes im positiven Kreis nicht das Symbol für Veränderung?
Auf seine letztendlich Reaktion bin ich gespannt… obwohl ich beinahe das Gefühl habe, dass er mit Mercedes zusammen arbeiten werden muss. Ich frage mich, wem das zuerst mehr auf die Nerven geht XD.
Ihr, weil er so ein Dickkopf ist oder ihm, weil er noch so einen Dickkopf vor sich hat.