T&M als Musical?
Geschrieben in Ninas Privatkram, T&M am Dienstag, 09.11.2010Ich kann jetzt einige von euch direkt aufschreien hören. *g* OK, ich sag’s gleich vorweg: Dieser Blogbeitrag ist bloß ein Gedankenspiel und auch nur was für Leute, die sich zumindest latent für Musical interessieren. Hasser dieses Genres sollten also besser gleich wegschauen. ;-)
Ich war letzten Samstag im Wiener Ronacher, um mir den neuen Graf von Krolock im “Tanz der Vampire” anzusehen. Und seither geht mir Drew Sarich als potentieller Tod in einem fiktiven T&M-Musical nicht mehr aus dem Kopf. Er wäre einfach ideal. Darum: falls hier ein reicher Musicalproduzent oder hohe Tiere der VBW mitlesen – macht was!
Sarich hat eine ungewöhnliche Stimme für den von Krolock, der ja bislang immer von Baritonen gesungen wurde. Er ist hingegen Tenor, obendrein einer mit starker Rock-Tendenz. Ich war also sehr SEHR skeptisch. Aber der Mann hat eine Bühnenpräsenz, die einen einfach umhaut. Das fand auch das Publikum, das mit dem Schlussakkord von den Sitzen sprang und (zurecht) lautstark jubelte. Und nachdem er in letzter Zeit immer dramatische Rollen gesungen hat, wäre es hoch an der Zeit für eine etwas humorvollere Rolle.
Nun. Da wir vor längerer Zeit schon mal über die fiktive Umsetzung eines T&M-Films philosophiert haben, lasse ich euch jetzt mal auf die Idee eines T&M-Musicals los. Ich gestehe, ich weiß selbst nicht genau, wie sowas aussehen sollte. Vor allem in der Rolle des Kleinen Todes sehe ich ein Problem (ein Kind ist zu jung, ein Mann zu tief, eine Frau… hmm). Aber rein prinzipiell ließe sich die Handlung sehr gut auf eine technikgespickte Bühne transferieren. Allein der Theaterbrand hat Potenzial.
Weiters gebe ich zu, dass Comic-zu-Musical nicht unbedingt erfolgversprechende Projekte sind, was man an dem – pardon – grunzlangweiligen “Barbarella” gesehen hat. Andererseits hat dort auch Drew Sarich mitgespielt, und er ist eigentlich das einzige, woran ich mich erinnern kann.
OK, jetzt seid ihr dran. Vor allem, falls ihr einflussreiche Komponisten / Produzenten / Regisseure kennt. ;-)
Edit:
Ich habe jetzt begonnen, ein erstes grobes Konzept für eine Bühnenadaption ins Forum zu stellen. Es beginnt mit dem Auftakt sowie mit einer Auflistung, welche Figuren bleiben und welche gestrichen werden. Fortsetzung folgt. :-)

Ich wäre die Erste die zum Ticketshop rennen und für alle Freunde Tickets kaufen würde. Ö.Ö~♥
Nur leider, leider, ich bin weder reich, hab keine reichen Freunde und kenne keine einflussreichen Musicalmenschen…
Aber sollte ich mal so jmd kennen lernen, fessel ich betreffende Person und handle was aus. ^.^
Reizvoller Gedanke. Wo kann man die Karten bestellen? Was den Kleinen Tod betrifft: Sowohl in “Mozart!” als auch in “Ich war noch niemals in New York” spielt(e) jeweils ein Kind eine nicht unbedeutende Rolle – da sehe ich kein Problem. Interessanter finde ich die Aufgabe, mir Libretto und Musik vorzustellen. Beim Stichwort “Theaterbrand” war meine erste Assoziation die Szene aus “Das Phantom der Oper” mit dem Phantom und Christine im Keller.
Also, reiche Leute kenn ich leider auch nicht. Aber motivierte! Mein halber Freundeskreis besteht aus Musicalfreaks, wenn man denen die Noten und die Räumlichkeiten gibt (und alles Finanzielle absichert), würden die das vermutlich echt machen. Sogar für lau. Und T&M ist bei denen bekannt wie ein bunter Hund :)
Aber auch hier: Das Geldproblem…
Klasse Idee! Wäre sofort dabei, ob als Zuschauer oder als Helferin, die das Kabel halten darf :-D
Leider habe ich auch keine Verbindung zur Muscialszene und im Lotto muss ich erst noch gewinnen.
Aber ich kriege glatt Lust, was zu schreiben,
mal schauen … wer weiß, was sich ergibt,
wie viele Schreiber/Schauspieler/Sänger hier mitlesen …
Mit dem Zeichentrick ist ja gewissermaßen auch etwas geworden :)
Reizvoller Gedanke. Als Musical-Fan träum ich mir gerade eine entsprechende Szenerie…
Allerdings muss ich mich dem Bedauern meiner Vorschreiber anschließen: Musical-Produzenten oder Komponisten / Autoren / Regisseure, die man dafür einspannen kann habe ich leider auch nicht zur Hand.
Aber mal schauen, vielleicht bekommen wir noch ein Fan-Projekt hin :-)
@-@Phuuh*Det war aber Arbeit.Nina@Erstmal mindesten 20 unterschiedliche Lieder komponieren,fürn Orchster selbstverständlich^^nurn Typ mit nem doofen Synthi-keyboardklapperkiste mitten auf ner Schulbühne bringt es net zu dolle.,gelle?;)Also brauchen wir ne Partitur von nen angesagten Komponisten für Bläser,dutzenden Violonisten,nen Drummer,Flöten,Oboen,Percussion und ganz wichtig..die Triangel!^^Hat jemand die Telefonnummer von diesen Andrew Lloyd Webber??Nebenbei soll das Musical zu ner sinnigen Story fuzzeln….und dann braucht es natürlich nen schönes Operettenhaus im Wien und Umgebung.Schmeisst Tanz der Vampiere raus und stellt die Sänger ein für das Stück,löl*^^spart schonmal ne Menge Moos,wegen Casting.Dann braucht es Sponsoren und Werbung ….Haaa,aber träumen ist toll.
.Ich stelle mir Mercedes in den Armen von Tod vor,wie er zärtlich wie Graf Krolock(Thomas Borchert,nur der rockt!!) seine Arme um sie schlingt mit seinen dunklen weite Kutte öh..Cape und dabei singt:
Tod”Saaag meinen Namen,Mädchen und verfall meiner totalen finsteren Nacht und ihrer Macht.Dringe ein und lass dich falleeeen…Spüre mich,halte mich…glaub an mich!Mein Engel der Muse…!Lalalalalaaa*
Mädchen:”><*Nö,…dann fall ich doch hin….(geht meckernd von der Bühne) XD*
@ Komy Fly: Tut mir leid, ich hab Thomas Borchert vor 3 Wochen gesehen, und gegen Drew Sarich kommt der nicht an. Tolle Stimme, aber viel zu hölzern im Spiel.
@ all: Ich will euch nicht deprimieren, aber ein T&M-Musical als Fanprojekt ist sowohl unrealistisch als auch nicht drin. Man braucht dazu Musik, und wer sich tatsächlich die Arbeit antut, diese zu komponieren, wird das wohl nur ungern unter der Auflage tun, dass er keinerlei Rechte an dem Werk hat und es gegebenenfalls sogar dazu kommen könnte, dass seine Musik nicht aufgeführt werden darf. Nämlich dann, wenn der – sehr unwahrscheinliche – Fall eintritt, dass es tatsächlich zu einer professionellen Vertonung des Stoffes käme und der Produzent dafür die Rechte haben will.
Ich gebe zu, das mag alles an den Haaren herbeigezogen klingen, ist aber in der Welt der Vermarktung(srechte) nunmal Realität.
irgendwie finde ich die Idee faszinierend, andererseits kann ich es mir schwer vorstellen.
Die Geschichte hat natürlich viele Elemente einer Musicalvorlage -Dramatik, Tod, phantastische Geschichte, eine große Romanze und dazwischen humorige Einlagen.
Der Theaterbrand scheint mir auch gut geeignet für eine Umsetzung im Musiktheater
Andererseits (man korrigiere mich, auch wenn ich manchmal eins anschaue bin ich kein absoluter Musicalfreak) denke ich dass lange Teile der Geschichte in einem Musical schwer umzusetzen wären, zB die Autobahnszenen: wenig Bewegung, viele Gedanken und Text (gut, dazwischen großes Solo: Tod: ich bin eine Urgewalt :D)
Außerdem stelle ich mir die vielen verschiedenen Schauplätze und Handlungsstränge mit Vor- und Rückblenden als schwierig zu realisieren vor, bzw mit relativ groben Veränderungen der Geschichte.
Aber du könntest es ja bei Karl M. Sibelius probieren – ein guter Schauspieler (großartiger FrankNfurter) und routinierter Bühnenregisseur. Außerdem hat er sich glaube ich kürzlich nach leichten Wickeln vom Landestheater getrennt und ist vielleicht auf der Suche nach neuen Projekten (siehe derstandard.at)
@ Margester: Oh, die Geschichte müsste freilich massiv überarbeitet werden. Das wäre ja auch bei einer Verfilmung der Fall, aber beim Musical noch viel mehr.
Ein Glück, dass ich multitaskingfähig bin, denn ich habe heute während der Arbeit permanent darüber nachgedacht, wie das am besten zu bewerkstelligen wäre. Ich glaube fast, es wäre das beste, Teil 1 und 2 zusammen zu legen, weil das Ende von Teil 2 viel markanter ist als Teil 1 allein (und ich weiß immerhin, wie’s ausgeht ;-)). Das bedeutet natürlich, dass sehr viel gekürzt werden müsste, was nicht unbedingt für die Geschichte von Bedeutung ist. Ich würde etwa das Schicksal viel eher ins Spiel bringen, als es im Comic der Fall war, vielleicht sogar als Auftakt.
Ich finde die Idee ehrlich gesagt extrem reizvoll. Ich glaube, ich werde sehr enttäuscht sein, wenn ich demnächst bemerke, dass das ganze nur eine Gedankenspielerei und nicht wirklich in Planung ist. X-P
absolut geniale idee. musicals haben ja tradition in wien und der stoff ist besser als alle “sissy”, “rebecca” und “phantome der oper”.
ich sehe die (neben)rolle des tankwarts förmlich vor mir.:)
für die nun folgenden worte möchte ich mich gleich im vornherein entschuldigen. es wäre klüger sie nicht zu schreiben aber die zeiten wo ich mir irgendwelche blätter vor den mund genommen habe sind vorbei. selbst wenn mich das im grunde nichts angeht und ich mir den vorwurf gefallen lassen muss ein urteil über einen menschen zu fällen den ich nicht wirklich kenne.
all die dinge die nina im laufe der zeit in den kommentaren zu ihren zeichnungen und in den foren geschrieben hat, haben ein bild in mir von dieser person entstehen lassen.
denn ebensogut wie man etwas bombastisch gutes aus T&M musical machen könnte, könnte man etwas furchtbar banales daraus machen. so wie mein bild von nina aussieht könnte sie niemals etwas banales aus ihrem werk machen lassen.
wieviel ist sie bereit von ihrer idee herzugeben und andere leute daran rumpfuschen zu lassen? es könnte sein das viele “superschlaue” leute kommen, alles besser wissen und etwas monströses daraus machen.
ich habe immer das gefühl von großer identifikation von nina mit ihrem werk gehabt. (und das hat mich immer extrem beeindruckt und ist einer der gründe warum ich diese serie so mag, weil man das herzblut des autors spürt)
trotzdem, falls sich diese chance bietet, wer würde sie nicht ergreifen, trotz des möglicherweise hohen preises den man dafür zahlt?
eigentlich bietet “die nina story”, diese “one woman show” selbst schon stoff für einen roman oder einen film. :)
ich weiß echt nicht was ich dir wünschen soll… das sich dieses musical tatsächlich verwirklicht oder eben nicht.
die idee ist toll, aber der preis kann hoch sein.
lg
heph
@ Hephaistos: Vielen Dank für diese offenen und wahren Worte. Ich gebe dir absolut Recht in jedem Punkt. Und mal abgesehen von dem Umstand, dass KEINE Musicalproduzenten vor meiner Tür stehen und Einlass begehren, kann ich dir nur sagen, dass ich mir beider Risiken bewusst bin. Ja, ich würde die Chance ergreifen wollen, böte sie sich mir. Aber ja, ich bin sehr restriktiv, was Eingriffe in meine Geschichte angeht.
Ich kann hier eigentlich nur sagen: Bitte denkt daran, wie vorsichtig ich bei der Druckversion war. Ich wollte mir da auch nicht dreinreden lassen, wie ich die zu gestalten (oder kürzen) hätte.
Ebenso kann ich euch versichern, dass ich schon einige andere Anfragen zur sonstigen Verwertung von T&M bekommen habe, auch in Richtung Verfilmung. Jetzt glaubt bitte nicht, dass Hollywood bei mir angerufen hätte, aber es gab Interessenten im wesentlich kleineren Format. Wie auch immer – es gibt noch immer keinen Film, was mitunter daran liegt, dass ich keine Verträge unterzeichnen will, die übermäßig an meinen Rechten rütteln. Und das wird auch so bleiben.
In diesem Sinne kann ich dich bloß bitten, mir wider jede Wahrscheinlichkeit Glück zu wünschen. Selbst wenn es so kommen sollte, dass die Bühnenfassung nicht mehr ganz dem entspricht, was den Comic ausmacht, wäre das kein Verlust, denn der Comic würde deshalb ja nicht verschwinden.
Und obwohl der Vergleich etwas gewagt ist: Denkt an die Verfilmung der Harry-Potter-Bücher. Die kommt der Vorlage ja auch bestenfalls nahe, kann ihr aber nicht das Wasser reichen, weil in den Büchern einfach viel mehr steckt. Dennoch haben sicher viele Leser über die Filme zu den Büchern gefunden, und darum geht es letztlich.
So, und jetzt wiederhole ich es sicherheitshalber nochmal für alle: Es gibt KEINE Anfragen bezüglich Musical und es ist auch nichts geplant. Leider. :-P
Man wird ja wohl noch träumen dürfen – dass T & M ein Musical sein könnte. Stoff genug dazu wäre ja vorhanden.
@Hephi
Sissi, Sisi, Lisi – wie auch immer ;) das Musical heißt Elisabeth. Die arme Kaiserin würde sich im Grab umdrehen, wenn sie wüsste, wie man ihren Namen verschandelt.
Ein schöner Einwand Hephaistos@
Jeder Mensch(Fan/Leser) hat nunmal seine eigene “persönliche”Vorstellung vom Tod und das Mädchen…Das ist nunmal so,und eigentlich auch gut so.Wir Menschen sind verschieden.Es fängt ja schon wie mal erwähnt bei der Stimme an…(ich fand zb.die Verfilmung von Harry Potter bis heute vermurkst,aber det ist Geschmacksache)
Nina hört beim Tod imaginär als Vorbild Gary Oldmansynchronstimme,hat sie mal erzählt,als ich sie fragte wegen dem Animationsprojekt vom T&M,welche Stimme sie sich beim Tod vorstellte..ich dagegen stell mir da immer (Dustin Hoffman)Joahim Kerzel sync. vor.Jemand anders eben was anderes…Stellen wir nun uns hypothetisch vor,es gebe wirklich mal eine Verfilmung des Comics…von WEM?? sollte er gedreht werden?Eher in Babelsberg oder eher in den Hollywoodstudios?Wie unterschiedlich,da die Verfilmung ist,weiß ja wohl jeder…?;)Ich sage nur Beispiel Rec.,The Ring,die Kreuzritter,die Chroniken von Narnia etc.Mal klappt es,mal eben nicht..Bei der Comic Spidermanverflimung war dat klasse,war bei Catwoman aber Müll-.-Die Romanvorlage von The Green Mile war der Film sogar besser als die Buchserie von Stephen King..usw….aus meiner persönlichen Sicht.
Das gleiche ist wenn es wirklich mal nen Musical geben würde und ich schon enttäuscht wäre,wenn der Tod nicht von Thomas Borchert gesungen würde,sondern von diesen Sierich
:p*Borchert rockt!….ps:Siehste,Nina@ da geht es schon los^^
Das gleiche wird sein beim Tankwart oder mit welcher Figur auch immer,ich kann mir kein Kind als Kleinen Tod auf der Bühne vorstellen zB.jemand anders schon…
Aber wie Andrea Mimi schon sagte…Träumen ist erlaubt!^^
Hihi, ein Musical – nette Idee. Man wird ja mal träumen dürfen…
Der kleine Tod wäre IMHO eine Rolle für einen Kontratenor. Der kann die Bühnenpräsenz eines Mannes und trotzdem die hohe Stimme haben.
Hey,
hab vor sehr langer zeit mal durch Zufall den Comic gefunden…
heute ist irgendwie wieder Gedanke daran aufgetaucht und ich hab die Seite aufgerufen und mal bis zum aktuellen Strip weiter gelesen ;-)
mir gefällt die Geschichte immer noch super!
und dann hab ich auf news geklickt und die Überschrift Musical gelesen…
die Idee ist toll! und ich wüsste auch wie man es tatsächlich Umsetzen kann:
nicht als Musical aber als Theaterstück -
ich habe die letzten drei Jahre meine gesamten Freizeit an einer Freilichtbühne (fbsn.de)verbracht.
Dort haben wir Jugendlichen in einem Jahr ein Selbstgeschriebenes Studio-Stück als Experiment durchgeführt (Titel: ‘Der Vertreter’) alles in sehr kleinem Rahmen -
und genau in so einem sehr kleinen Rahmen – wo es in keinster weiße um wirklich Geld geht – sonder nur die Ausgaben für den Bühnenbau und die Kostüme gedeckt werden sollen – da könnte ich mir die Geschichte T&M auch gut vorstellen –
klar – da kann man nicht alles unterbringen – und auch hat man nur minimale Möglichkeiten was die Bühne betrifft – ich fände es trozdem sehr Reizvoll die Geschichte und vorallem das Thema und die Hintergründe dazu umzusetzen –
unser stück damals ging um die Themen Depression und Selbstmord- definitiv nichts einfaches… Und trozdem – es kam gut an – die 7 Aufführungen waren gut besucht- wir hatten zwar nur 50 plätze zu vergeben – aber für ein Expriment – war es ein großer Erfolg ;-)
Ich werde aufjedenfall mal das Thema im Forum besuchen und mir durchlesen ;-)
und wenn man mal sucht- es gibt doch recht viele Amateur-Bühnen/ Gruppen -
und ganz bestimmt auch irgendwo in Wien…
Leuchtende Grüße
Stefan