Horrorfilme
Geschrieben in Ninas Privatkram am Freitag, 25.12.2009In meinem letzten Blogeintrag habe ich “Dawn of the Dead” als Weihnachtsfilm bezeichnet, und daran möchte ich nun anschließen. Horrorfilme und Weihnachten haben nämlich in der Tat eine Menge gemein. Man denke nur an die schaurige Geschichte um den verunglückten Vater in “Gremlins”. Oder dann gab es da noch einen französischen Film, den ich mal als Kind gesehen habe… leider weiß ich den Titel nicht mehr, er war aber (für mein damaliges Empfinden) sehr unheimlich. Obgleich eher ein Thriller. Es ging nämlich um einen Killer, der sich als Weihnachtsmann (ja, bei den Franzosen kommt auch der Père Noel) ausgab und einen kleinen Jungen quer durch ein riesiges Haus verfolgte. Das ganze war meiner Erinnerung nach auch relativ brutal, vor allem aber war die Angst des Jungen, der auf einmal den lieben Weihnachtsmann als Killerbestie miterleben musste, erschreckend.
Der absolut schaurigste Film, den ich aber jemals gesehen habe, der mir jedesmal, wenn ich daran denken muss, von neuem eine Gänsehaut verpasst, wird offiziell gar nicht als Horrorfilm, sondern als Familienkomödie verkauft, was den Schauereffekt umso größer macht. Der Film heißt “The Santa Clause” und ist von vorne bis hinten krank, krank, KRANK. Tim Allen spielt darin einen geschiedenen Vater und Businessman im besten Mannesalter, also schätzungsweise um die 40. Eines Nachts landet der Weihnachtsmann auf seinem Dach, rutscht aus, fällt und bricht sich das Genick. Ja, er stirbt! Und was passiert? Er löst sich in Luft auf, übrig bleibt nur sein Mantel. Und wie man das eben so tut, wenn sich vor einem eine Leiche in Luft auflöst – man zieht sich ihre Kleidung über. Das tut Tim Allen, weshalb er von einem übergeordneten Schicksal – eben in der “Weihnachtsmannklausel” festgeschrieben – dazu verdonnert wird, der Nachfolger des verblichenen Santa Claus zu werden. Und also beobachten wir, wie ein gesunder Mann in der Blüte seiner Jahre binnen eines Monats Jahres auf einmal fett wird, weiße Haare und Bart bekommt und seinen Job verliert. Im Film wird das auch noch als großer Gewinn verkauft, Allens Kinder finden es cool, dass ihr Dad Weihnachtsmann ist, und der Job war ohnehin nur stressig und hat keinen Spaß gemacht. Tim Allen zieht also auf den Nordpol (oder nach North Pole, Alaska, ich weiß nicht, wie genau das im Film genommen wird) und muss sich ab sofort ausschließlich um Weihnachten kümmern. Ob er auch ein altes Weib ehelichen muss, wird nicht verraten (Santa Claus ist bekanntlich verheiratet).
Als ich den Film damals gesehen habe, bin ich vor Horror fast im Stuhl versunken. Ich meine, DAS soll harmonisch sein??? Erst kratzt der Weihnachtsmann ab. Dann erfahren wir, es gibt gar keinen Weihnachtsmann, das ist einfach ein Haufen armer Teufel, die einer nach dem anderen an einen Vertrag gekettet sind, den sie nie unterschrieben haben. DANN müssen wir Tim Allen dabei beobachten, wie er binnen eines Monats Jahres um 20 Jahre altert und dabei nebenher zu einem asexuellen Wesen degradiert wird, das ab sofort keine anderen Interessen zu haben hat, als goscherte Elfen zum Geschenkebasteln anzutreiben und Rentiernamen auswendig zu lernen, und die einzige Möglichkeit, dem jemals zu entgehen, ist ein letaler Sturz von einem Hausdach! HALLOO?! Allein die Vorstellung löst bei mir Albträume aus, wie kann sowas bitte “Familienunterhaltung” darstellen? Was kommt als nächstes? Der lustige Trickfilm “Wie die Taliban alle in Glücksbärchi verwandelt wurden”? “Ernie und Bert zeigen uns das Gehirnwäsche-ABC”? Schauder. Nein, da seh ich mir ja noch lieber einen gepflegten Romero an, darin geht’s weniger abartig zu.

Oh. Mein. Gott.
*Hände zum Himmel streck* Endlich! Habe ich jemanden gefunden, der meine Meinung zu diesem bescheuerten Allen-Film teilt!
Ich war selbst noch ein Kind, als ich den Film das erste Mal angesehen habe, und er hat mich nachhaltig tief geprägt. Ich verabscheue das Dick-Werden. Ich habe Angst davor. Es schaudert mich vor fetten Bäuchen. Nur durch DIESEN BLÖDEN FILM!
Im übrigen kann ich Tim Allen seitdem auch nicht mehr ausstehen.
ich mochte/mag zwar tim allen in seiner paraderolle als trottel in “hör mal wer da hämmert” aber der weihnachtsfilm war wirklich … uääääh…..
aber deine vermutung mit der weihnachtsfrau war garnicht so schlecht…. das haben die sich nämlich für den zweiten teil… ja es gibt eine FORTSETZUNG… aufgehoben. Da muss der weihnachtsmann nun heitraten sonst wird weihnachten zerstört oder sowas
“Dawn of the Dead”.
Den alten Film mit den blaugesichtigen Zombies (1978) habe ich eher langweilig gefunden (Diese Typen waren sooo langsam, kein wirkliches Bedrohungszenario).
Das Remake hingegen mit den sehr agilen (weil laufenden) Zombies (2004) á la „28 days later“ war schon eher zeitgemäß. Obwohl sich Romero davon distanziert hat: zu wenig Gesellschaftskritik.
Die Glaubensfrage „Langsam vs. Schnell“ hat ja zu einem Schisma in der Gemeinde der Zombiefans geführt. :- )
Der Film mit Tim A. war ziemlich unspektakulär. Nur der Todessturz an sich war ganz nett. :- ) Und wie immer gilt bei solchen Streifen: nur in Ausnahmefällen mit Logik argumentieren. (wie mal ein intelligenter Mensch gesagt hat)
He, nota bene: „Stirb langsam“ ist auch ein Weihnachtsfilm!! :- )
@Caesarline:
Ja, Filme können prägend sein: Ich habe vor vielen Jahren die TV-Übertragung eines Tennismatches gesehen. Einer der Spieler kippte im Laufen nach links um und sein linker Fuß verdrehte sich unter dem Körpergewicht des Mannes um 90 Grad nach innen. War gräßlich (wahrscheinlich ein offener Bruch), weil in Zeitlupe zu sehen. Seit dieser Zeit wird mir immer mulmig, wenn ich irgendwie mit Tennis in Berührung komme. Jaja, ist unlogisch, aber kein Mensch würde behaupten, ich wäre normal.
@Ana:
Eine Fortsetzung?! Das wäre ein Grund, sich vom Dach zu stürzen! :- )
Hm,
ich glaube den “Weihnachts-”Film mit Tim Allen hab ich damals auch gesehen. Muß aber schon Urzeiten her sein. Irgendwann hab ich ihn mal in Home Improvement gesehen (das im Deutschen den blöden Titel “Hör mal wer da hämmert trägt) und fand die Serie interessant. Allerdings hab ich nicht so grauselige Erinnerungen an den Film – eher gar keine. Also ist er wohl ohne Einfluß gewesen ;)
Du hast uns ja zu Weihnachten einen schönen Cliffhanger beschert – fast täglich schaue ich nun, ob es schon Neues von “Der Tod und das Mädchen” gibt. *seufz* Das machst du wirklich gut!
um alle wirklich zu schocken von the Santa Clause gibt es drei teile^^. Muahuahuahuahuahuahuahuahuahua….
ich fand den ersten tiel witztig, denn das leid anderer ist nach allgemeinen erfahrungen witzig. teil zwei, wird er angehalten sich eine frau zu suchen. und im dritten ist ihm väterchen frost ( martin short) sein ansehen neidig…
ich gebe zu spätestens da wird es schlimm…
Was ich mich gerade frage… laut der Logik dieser Filmserie muss der Weihnachtsmann verheiratet sein. Nach einer gewissen Zeitspanne nach Amtsantritt. Nun gehen wir mal davon aus, der abgestürzte Santa machte den Job schon eine Weile, da fragt man sich doch: Wo war die trauernde Frau Santa, als der neue Santa alias Herr Allen am Nordpol aufkreuzte? Machte die auch “puff” und war weg, als ihr Mann starb? Und hat man der armen Frau von dem Risiko erzählt, BEVOR sie ihn ehelichte? (Ich habe die Filme nicht gesehen und weiß nur das, was man über Filmtrailer bei RTL und Co erfährt, was ja meist schon die halbe Handlung darstellt, aber das würde mich doch echt mal interessieren.)
Horror ??
Altern und Übergewicht
die Beiden Schreckgespenster von heute,
Sogesehen eigentlich verwunderlich das man noch keinen jungen hübschen
schlanken, Weihnachtsmann eingeführt hat, vielleicht sogar in die Richtung
Coca Cola Mann aus der Werbung damit die Damen davon was haben und um
den Kreis zu schließen.
Und weiter zum Thema passend,
Ich versuch mir grad einen Zombie Film vorzustellen in dem man nach dem
klassischen Biss alt und fett wird, da gruselt mir vor den Zombies gleich viel
wie vor jenen die sich vor denen gruseln.
@ currus: Du hast da eine in meinen Augen etwas merkwürdige Auffassung vom Altern und Dickwerden. Altwerden ok, aber der Mann wurde binnen eines Jahres um 20 Lebensjahre gebracht. Das würde ich nicht unbedingt als reguläres Altwerden bezeichnen. Gleiches gilt auch für eine Gewichtszunahme um geschätzte 40 Kilo binnen eines Monats. Ich hatte vor ca. 2 1/2 Jahren das umgekehrte Problem, ich habe binnen eines Monats 10 Kilo verloren, ohne zu wissen warum. Das war auch nicht eben lustig und hatte einen gewaltigen Haarausfall zur Folge. Ist also in beide Richtungen unangenehm, und so, wie Tim Allen in dem Film verfettet (man siehst seinen nackten aufgedunsenen haarigen Bauch in Großaufnahme), ist das auch eher abstoßend. Er trainiert wie ein wilder und lebt auf Diät und wird dennoch immer fetter. Allein die Vorstellung ist ein Horror.
Korrigieren muss ich mich bezüglich der Zeitangabe. Ich glaube mich zu erinnern, dass seine Verwandlung nicht innerhalb eines Monats, sondern eines Jahres von Statten geht. Was nichts daran ändert, dass ihm geschätzte 20 Lebensjahre geklaut werden.
Übrigens fände ich es genaus schrecklich, würde ein 10-jähriger auf einmal zu einem 30-jährigen werden. Deshalb war für mich der Schluss von “Big” mit Tom Hanks auch der einzig akzeptable, dass der kleine Junge auch wieder zu einem solchen wird und ihm nicht seine Entwicklungsphase geklaut wird. Egal, ob man 10 oder 40 ist, 20 Jahre der Reifung fehlen einem IMMER. Und das hat nichts mit Jugendwahn zu tun.
Öh, hab den Film nur einmal gesehen, als Kind, und fand ihn lustig.
Hat allerdings nichts Bleibendes hinterlassen, weder positiv noch negativ.
Natürlich klingt es so, wie du es sagst, dramatisch. Zitat : “DANN müssen wir Tim Allen dabei beobachten, wie er binnen eines Monats um 20 Jahre altert und dabei nebenher zu einem asexuellen Wesen degradiert wird”
Also bei mir war es so, als Kind, dass ich so “hübsche” (find ich zwar nicht, aber einige, denk ich schon), junge Männer wie Tim Allen laaaangweillig sind. Geschweige denn, dass man als Kind an solche Dinge wie Attraktivität dachte. Dicke Großväter-Weihnachtsmänner mit tiefer Stimme hingegen haben doch so etwas ruhiges, beschützendes.
Naja
Jedenfalls, ich kann das schon nachvollziehen, was du da schreibst.
Aber gut, vieles kannst du so darstellen.
Ich hab ihn wie gesagt, seit bestimmt mehr als 10 Jahren nicht mehr gesehen (vielleicht schau ich ihn mir noch einmal an ? wer weiß…obwohl,nicht zu viel Lebenszeit vergeuden..), als Kind jedenfalls fand ich ihn nur unterhalten und lustig. Nix gruselig.
Das mit dem “DANN müssen wir Tim Allen dabei beobachten, wie er binnen eines Monats um 20 Jahre altert und dabei nebenher zu einem asexuellen Wesen degradiert wird” stimmt bezüglich der Zeit und des Alters nicht. Im Gegenteil. Der Film beschreibt ein ganzes Jahr – Tim Allan hat als Santa Clause zwar noch schnell die Runde des Verblichenen zuende gedreht, ist dann aber erst einmal wieder ganz der alte – im alten Job. Erst im Oktober wird er dick und die Haare grau – quasi als Vorbereitung auf den neuen Job. Die 20 Jahre stimmen so auch nicht, denn er sieht zwar alt aus, aber beim Doc (wo er wegen seiner Fettleibigkeit auch hingeht) stellt sich heraus, daß er bei Bester Gesundheit ist. Soweit ich mich erinnere wird er auch nach Weihnachten wieder schlank.
Und dann sollten wir nicht vergessen, daß es ein Disney-Film ist. Der tiefere Sinn ist
a) Fantasie der Kinder zulassen
b) der Geist der Weihnacht
wobei gerade b) der Punkt ist, der an dem Film eigentlich zum Gruseln ist. Denn der “Geist der Weihnacht” wird auf die Demonstration von Nächstenliebe durch Verteilung von Geschenken degradiert – aber was will man anderes vom Ami erwarten…
@ quippy: Und da ist sie wieder, die schöne US-Phobie. Beweise mir, dass Weihnachten in Europa anderes gefeiert wird, dann reden wir weiter. OK, bei uns rennen die Leute zu Mitternacht in die Weihnachtsmette, aber davor wird dem Turbokapitalismus und dem Geschenkewahn gefröhnt, dass es nur so donnert. Also nicht verurteilen, wenn’s bei einem selbst nicht viel besser ist. Ich gebe zu, dass es in den USA lauter, bunter und schriller zugeht, aber wieso sollten wir das Recht haben, das zu verdammen? Genauso wenig, wie wir das Recht haben, Länder zu verdammen, die gar nicht Weihnachten feiern.
Wenn du meinen Kommentar etwas weiter oben liest, dann wirst du sehen, dass ich mich bezüglich des Zeitraums (1 Monat vs. 1 Jahr) schon selbst korrigiert habe. Ich bezweifle allerdings, dass es sehr viel weniger traumatisch ist, innerhalb eines Jahres um 20 Jahre zu altern, als innerhalb eines Monats. Und ja, er ALTERT, egal, ob er nun körperlich fit ist oder nicht. Er muss sich selbst dabei beobachten, wie er sich zumindest äußerlich in einen alten, übergewichtigen Mann verwandelt. Sein “Gesundheitszustand” ändert nichts daran. Würde ich mich binnen eines Jahres in eine optisch 60-jährige verwandeln und um 40 Kilo zulegen, wäre es mir egal, ob ich dennoch springen könnte wie ein junges Reh.
Der Punkt ist der, dass ich es als grauenhaft empfinde, dass einem ein solches Schicksal aufgezwungen wird und man dem auch nur durch den eigenen Tod entgehen kann. Und das ganze dann auch noch in Plüsch und Zuckerwatte verpackt als lustige Geschichte verkauft wird.
Ich danke dir ja schön für die Aufklärung, aber es ist nicht eben so, dass mich der Film intellektuell überfordert hätte. Es ist mir aber egal, was Disney sich dabei denkt, ich finde die Botschaft dieses Films scheußlich.
@Nina: Du hast Deine Zeitangabe nicht korrigiert, sondern mit “ich glaube mich zu erinnern” relativiert. Da wollte ich Klarheit bringen. Und es ist tatsächlich so, daß er ab Oktober oder November erst zulegt – daher ist die Aussage “in einem Monat” schon nicht falsch. Aber soweit ich mich erinnere wird er nach Weihnachten wieder normal, bis zum nächsten Oktober.
Und ja, Weihnachten ist überall kommerzialisiert – das habe ich aber auch nicht angezweifelt oder mit “typisch Ami” gemeint.
Mir geht es darum, daß in einem Film über Weihnachten, der auch eine Botschaft vermitteln soll, eben dieser Kommerz als einziges hochgehalten wird – und da erwarte ich zumindest in einem Film schon etwas mehr. Und daß der Weihnachtsmann nur wegen Coca Cola ein rotes Kostüm trägt, wollen wir ja auch nicht vergessen, gell?
Daß Tim Allen hier zum Weihnachtsmann-Dasein verdonnert wird (und das mit Methoden, die ich bisher nur von Dagobert Duck kannte) – mit z.B. der grauenhaften Aufgabe, Listen über Listen ab November mit “Brav – nicht brav” abzuhaken (“zweimal!”) und dann wie die wilde Wutz an Heiligabend durch die Zeitzonen donnern muss – ja, daß empfinde ich ebenfalls als Horror. Daß er sich dabei körperlich verändert, ist mir aber nicht so schlimm aufgestoßen, da wie gesagt die damit normalerweise einhergehenden körperlichen Beschränkungen nicht mit auftreten (kurzatmigkeit, schlechte Kondition, etc). Es ist damit gefühlt nur ein Kostüm, auch wenn plötzlich das Schuhezubinden schwieriger wird. Bitte bedenke, er wird ja nicht einfach dick, sondern er verwandelt sich in eine allseits geliebte Figur – das ist IMHO schon ein Unterschied. Und wie gesagt, ist der Zustand soweit ich mich erinnere nicht von Dauer.
Die Geschichte selbst ist Zuckersüß, wie es der Ami nun mal mag – ich denke, daß ist der wichtige Punkt. Der Film ist nicht für Europa oder für Deutschland gemacht, sondern für USA – und da ist eben alles zu Weihnachten ein bißchen kitschiger. Das wird übrigens in einem weiteren Weihnachtsfilm mit Tim Allen sehr schön deutlich gemacht bzw. karrikiert, der auf dem Buch von John Grisham “Skipping Christmas” basiert: “Verrückte Weihnacht”. Das Buch kann ich nur wärmsten empfehlen – es ist genial. Der Film ist ebenfalls sehenswert, vor allem wegen Jamie Lee Curtis und Dan Aykroyd.
@ quippy: Erstmal danke für den Filmtipp, den werde ich mir bei Gelegenheit mal ansehen. Kurze Frage: Kommst du aus dem hessischen Raum? (Ich sag dir später, wie ich darauf komme ;-))
Das rote Kostüm hat Santa auch nicht von Coca Cola verpasst bekommen, es wurde nur durch die CC-Werbekampagne in allen Köpfen einzementiert. In den Kommentaren zu meinem Blogbeitrag “Weihnachten” hat kloetzchen diesbezüglich eine interessante Information geliefert.
Und wie gesagt: Der körperliche Aspekt ist EIN Teil des Horrors, den dieser Film darstellt. Es ist schon eine Weile her, dass ich ihn gesehen habe, daher mag meine Erinnerung falsch sein. Laut der beginnt Tim Allen als “junger, schlanker” Weihnachtsmann, altert und verfettet dann aber und bleibt dann auch so. Ob er zwischen den Festen wieder sein normales Leben aufnehmen darf, weiß ich nicht mehr. Das wäre zwar etwas humaner als ihn das ganze Jahr über von dämlichen Elfen ein eingeschränktes Leben führen zu lassen, würde aber dem Weihnachtsmannbild widersprechen, denn soviel ich weiß kümmert der sich ja das ganze Jahr über um die Organisation des nächsten Festes.
Wie auch immer: Es geht mir zum einen um die Vorstellung, dass es gar keinen Weihnachtsmann per se gibt, sondern dass eine arme Sau das Amt an die nächste übergibt, und das das ganze eben auf Leibeigenschaft (im wahrsten Sinne des Wortes) aufgebaut ist. Keine eigene Meinung, nicht mal über seinen eigenen Körper darf man mehr verfügen.
Nein, ein Hesse bin ich nicht. Bin Lipper… Das sind wegen Geiz ausgewiesene Schotten – so sagt man ;)
Hm, interessant. Den Begriff “Wutz” kannte ich nämlich bislang nur von den Hessen. Aber gut, ich bin kein Experte, vor allem was andere regionale Feinheiten betrifft. ;-)
Wutz kenne ich auch. Und vom wilden Watz gebissen zu werden.
Darf man eigentlich auf eine Kino-renzension von Avatar hoffen? Oder spricht er dich nicht an ?
Ich war neulich in 3D und fand ihn trotz niedriger Erwartungshaltung (der Trailer hatte mir nicht so gefallen) richtig gut (ja, die Geschichte ist ein besseres Poccahontas, aber sonst..)
Ja, Avatar kommt noch. Ich schiebe es schon seit Tagen vor mir her, das Zeichnen kommt halt immer in den Weg.
Haltet sie bloß nicht vom Zeichnen ab, Leute!! :- )
Bei dem französischen Film, dem Mix aus “Kevin allein zu Haus” und “Stirb langsam” handelt es sich um “3615 code Père Noël”, in Deutschland hat der Film den Titel “Deadly Games – Allein gegen den Weihnachtsmann”:
http://www.moviereporter.net/filme/13608-deadly-games—allein-gegen-den-weihnachtsmann-3615-code-pre-nol
http://www.imdb.com/title/tt0096741/
Vielen Dank für den Hinweis! :-)
Man sieht den Film plötlich ganz anders, wenn man sich diesen Kommentar durchliest. ;P
@quippy: von euch Lippern sagt man auch, dass ihr nicht autofahren könnt. ^^
Zumindest könnte man das in Bielefeld öfters denken wenn man euch im Straßenverkehr begegnet. ;D
Nicht umsonst gibt es den Witz: “Was bekommt ein Lipper nach 20 Jahren unfallfreien Fahrens? – Ein Herforder Kennzeichen.”
Oh, ja und Wutz ist auch bei uns im Raum Osnabrück bekannt.
Bezüglich Regionaler Eigenheiten… Wie ist das beu euch eigentlich mit dem Brotende??
Knust, Kanten oder Knapp?