Verweichlichtes Kinderfernsehen?
Geschrieben in Ninas Privatkram am Freitag, 07.08.2009Ich habe hier gerade etwas vor mich hin gegrübelt und bin zu einem Schluss gekommen, der noch des einen oder anderen Beweises harrt. Dazu bräuchte ich die Rückmeldung einiger Leute meines ungefähren Alters, also jemand, der die 70er als Kind miterlebt hat und somit der “Wickie, Slime & Paiper”-Generation angehört.
Als ich 4 Jahre als war, begann im Österreichischen Fernsehen eine neue Zeichentrickserie namens “Die Biene Maja” zu laufen an. Obwohl ich auch andere Serien gerne schaute, war Maja meine absolute Lieblingsserie, aus heutiger Sicht würde man mich als absoluten Maja-Fan bezeichnet haben. Mit ihr lernte ich zeichnen (meine ersten Geschichten, die ich mit demselben Alter zu erfinden begann, handelten von Bienen), sie weckte mein Interesse für Biologie im allgemeinen und ich würde sie sogar als eine Art Vorbild bezeichnen. Man bedenke mein damaliges Alter, insofern ist das schon in Ordnung.
(Dazu möchte ich anmerken, dass ich mich ausschließlich auf die erste – und de facto einzig gültige – Staffel beziehe; ab dem Moment, da diese schreckliche Maus hinzu kam, verweigerte ich schon damals die Gefolgschaft.)
In einem Anflug von Nostalgie habe ich mir heute ein paar alte Maja-Folgen angesehen und dabei einige Aussagen gehört, bei denen ich ganz ehrlich gesagt nur staunen konnte. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, denn ich bin mit dem aktuellen Kinderprogramm nicht wirklich vertraut, aber ich habe den Eindruck, als sei damals weit mehr “erlaubt” gewesen. Mit anderen Worten, da wurden Kinder Dinge zugemutet, die heute als “brutal und gewalttätig” abgestempelt würden.
Mir ist klar, dass “Maja” immer noch im TV läuft, allen voran auf dem ach so gewaltlosen KIKA, insofern ist der Einfluss nicht ganz gewichen. Ich glaube aber, dass dies in neueren Produktionen nicht mehr zu finden ist. Was meine ich nun konkret? Einige Beispiele:
- In einer Episode wird der ohnmächtige Willi von einem Trupp Ameisen aufgesammelt, weil sie ihn für tot halten, um ihn in ihre Speisekammer zu transportieren. Eine Fliege weist die Ameisen darauf hin, dass Willi ja noch gar nicht tot sei. Lakonischer Kommentar des Hauptmanns: “Der stirbt schon noch.”
- Eine Libelle erzählt von der Spinne Thekla, dass diese eine ganz schlimme sei, denn eine Cousine von ihr sei der Spinne mal ins Netz gegangen, woraufhin diese ihr das ganze Blut ausgesaugt habe.
- Maja sitzt zu nah am Wasser, eine Fliege namens Christopher kommt, um sie vor den räuberischen Libellen zu warnen. Als Maja kurz mal wegschaut, wird die Fliege von der Libelle Schnuck gefressen. Der Punkt hierbei ist, dass hier ein Charakter stirbt, ja, gemordet und gefressen wird, der kein namensloser Statist ist.
- In weiterer Folge stellt Maja die Libelle zur Rede. Diese meint, die Bienen seien aber auch nicht ohne, immerhin brächten sie ihre eigenen Männchen, die Drohnen, um.
Man sieht hoffentlich, worauf ich hinaus will. Bei aller Simplizität der Handlung und aller Vermenschlichung der handelnden Figuren wird in dieser Serie dennoch ein erstaunlicher Realismus beibehalten. Insekten sterben, werden gefressen bzw. wird recht nonchalant über ihr Ableben geredet. Irre ich mich, oder kommt sowas heute nicht mehr vor? “Der stirbt schon noch” ist eine Aussage, die man bestenfalls noch von den Simpsons erwarten darf, die wiederum nicht als Kindersendung konzipiert sind.
Ich habe den Eindruck, dass man heute zwar mehr blitzige Effekte, Action und visuelle “Gewalt” vorgesetzt bekommt, letztlich die großen Tabuthemen wie der Tod aber außen vor bleiben.
Ein anderes Beispiel wäre “Wickie”. Ich werde nie vergessen, dass der die erste und einzige Zeichentrickfigur ist, die ich nackt gesehen habe. Es gibt da eine Folge, in der er mit 2 Seehunden plantscht, und da sieht man doch tatsächlich seinen kleinen Pimmelmann. Wie überhaupt die übrigen Wickinger keine völlig asexuellen Wesen sind, mir ist da nur die recht stürmische Abschiedsszene in Erinnerung, in der Snorre seine Frau abschmatzt. Es ist nicht so, dass man die Wickinger je bei intimen Aktivitäten beobachtet, aber man hat eigentlich nie dieses sterile Mama-Papa-Gefühl, sondern es ist sehr wohl klar, dass diese Wickinger ein Eheleben führen.
Vielleicht trügt mich mein Gefühl ja, mich würde jedenfalls interessieren, was ihr so denkt, die ihr mit Wickie, Maja und Pinocchio groß geworden seid.

Obwohl auch ich mich grundsätzlich dem Gefühl nicht erwehren kann, dass die heutige Jugend zunehmend in Watte eingepackt wird, ist es bei dem riesigen Angebot an Kinderprogrammen wohl schwierig das genauer festzustellen und zu belegen. Eine präzisere Untersuchung würde wohl in einer umfassenden Studie ausarten…
Das Thema “Tod und Sterben im Kinderfernsehen” scheint aber generell kein weit verbreiteter Forschungsgegenstand zu sein. Eine kurze Recherche ergab nur eine Diplomarbeit zum Thema: “Dörte Kaußmann: Tod und Sterben im Kinderfernsehen. Analyse eines Tabubruchs anhand der ‚Geschichte von Katharina’ in der ‚Sendung mit der Maus’ (Köln 3/2004)”, viel mehr konnte ich auch auf die schnelle nicht finden. Wenn jemand mehr Literaturtipps hat, ich lausche…
Mhhh ich glaub als Kind nimmt man das gar nicht so wahr. Bei mir ist genau das selbe mit ALF passiert. Ich habe ALF als Kind geliebt. Habe noch heute alle Hörspielkassetten. Als ich älter wurde begann ich erst zu kapieren was da so alles für derbe Sprüche drin waren. Als Kind hab ich die einfach nicht verstanden aber das hat mich auch nicht gestört. und hey da flog sogar ne Katze durch die Gegend als die Küche explodierte…. Aber ich brachte nie zusammen dass die Katze sich weh getan hätte. Denke doch nur mal an Roadrunner was hat der nicht alles gemeines angestellt. Oder auch Tom und Jerry. Ach bei den ganzen Zeichentrickfilmen ist es doch so dass da oft grausames passiert aber die stehen halt immer wieder auf. Ich seh dabei die Gefahr eher dass Kinder nachspielen.
Ganz zu schweigen von den Folgen,
 als Flip fast von der Venus Fliegenfalle verdaut wird!
 als Thekla einige Schmetterlinge als Lebenvorrat an die Pflanzenhalme fesselt!
 als die Schlacht zwischen Bienen und Hornissen tobt (Gemetzel!!)
Na ja, ist nun mal eine „natürliche“ Serie.
Ja, die bewußte Wickie-Folge war ein Schock :- (. Naja, seit Ronja Räubertochter bin ich einiges gewohnt.
He, kennt jemand die Mumins: die Eisige Mora hat mir Alpträume verursacht.
Als jedoch im „Letzten Einhorn“ die Hexe von der Harpyie (die übrigens, man halte sich fest, einen Busen hat, was auch für einen Fantasievogel recht ungewöhnlich ist) gekillt wird, habe ich mich doch daran ergötzt!
Also hängt die Schockwirkung wohl von den Sympathiewerten ab. Was mich zu der Frage führt: Warum sterben bei dir eigentlich immer nur Männer? Ok, bin schon totenstill … :- )
PS: Ja, der verdammte Alexander. Mein Vater hat diesen besserwisserischen Nager verabscheut!
Übrigens: der Hauptmann war spitze!! Vor allem, weil ja beim Bundesheer ja auch mit “Links,zwo drei vier”, maschiert wird. Ach, wenn mich mein Vizeleutnant zur Sau machte, weil ich aus dem Tritt kam, war das wie in den holden Kindertagen. :- )
@ Thanatos: Es gibt im deutschen Kinderfernsehen eine Serie namens “Willi will’s wissen”, die wohl eine Mischung aus “Sendung mit der Maus” und “Löwenzahn” sein dürfte. Ich habe sie nie gesehen, aber dabei geht es auch um Lehrreiches. Eine dieser Folgen behandelt den Tod, und die Aufarbeitung des Themas wird allenthalben gerühmt.
@ Conny: Genau das ist der Punkt – weder in den diversen Cartoons (Tom & Jerry, Roadrunner etc.) noch in Alf stirbt irgendjemand. Es gibt die absurdesten Gefechtsszenen und Unfälle, aber die Figuren werden selten verwundet und wenn doch, dann sind sie auf ebenso witzige weise völlig in Bandagen verpackt, in der nächsten Szene aber schon wieder heil und gesund.
Bei Maja hingegen ist diese Cartoonrealität weitgehend ausgeschaltet. Wenn etwas passiert, dann ist es entweder nicht ganz so schlimm oder die Figur (das Insekt) stirbt wirklich.
Mir fällt da noch die Folge ein, in der der Regenwurm Max von einer Hornisse gestochen wird und ihm fast der halbe Körper amputiert werden muss.
Außerdem war Max die erste Zeichentrickfigur, die man beim Kacken (pardon, ist aber so) beobachten durfte. Der Wurm hat sich doch immer in die Erde gefressen und dann einen ordentlichen Haufen geschissen.
Ich bleibe dabei, diese Serie war etwas ganz Besonderes, was ihren verdrehten “Realismus” betraf. Zum einen waren es halb anthromorphe Insekten, “Bienenkinder” existieren ja auch nicht, de facto hätte Maja von Anfang an wie Fräulein Kassandra aussehen müssen. Sie haben auch nur 4 Extremitäten statt 6. Aber in einigen Punkten war die Serie fast schon erschreckend realistisch.
Lange Zeit hindurch wollte ich im übrigen Entomologie studieren und das Interesse an Insekten und Spinnentieren ist mir bis heute geblieben.
Hallo,
ich war auch ein großer Fan von Wickie, Maja und Co und als Kind hat mich diese “Brutalität” oder Realität nicht wirklich gestört – bei Maja wurde einfach die Natur dargestellt, wie sie eben ist – und als Kind hat man ja auch entweder selbst, oder mindestens einen Freund/in gehabt, die „Tiere gequält„ hat. Als Kind war es faszinierend, ein Insekt oder Käfer auf einen Ameisenhaufen zu legen – oder einfach eine “schwarze Ameise” in ein Rudel “rote” Ameisen zu legen. Ich denke diese “Brutalität” nimmt ein Kind anders auf, als ein Erwachsender. Schon zu unserer Zeit haben Tom & Jerry lebhafte Diskussionen bei den Erwachsenen ausgelöst, dass diese Serie die Kinder zum Nachmachen animiert. Ich kenne kein Kind, dass Streiche dieser Art durchgeführt hat bzw. von dieser Serie dazu motiviert wurde. Diese Brutalitäten sind zum Großteil so absurd und witzig gemacht, dass sie die Distanz zur Realität gewahrt haben.
Der extreme Unterschied bei den heutigen “Kinder”-Serien ist, dass nahezu immer ein extremer Spannungsbogen und “Angst”-Gefühl erzeugt wird, der die Kinder unnötig stark fesselt und ich finde auch wesentlich mehr belastet.
@Connie: Bei Alf ist es ähnlich – ich habe Alf nicht mehr als Kind verfolgen können, aber die “Übertreibung” der Brutalität ohne Spannungsbogen bzw. Angst hinterlässt bei den Kindern wesentlich weniger Nachdruck, als es von den meisten Erwachsenen befürchtet wird.
Ich finde die modernen Kinderfilme wegen dem “Angst-mach-Faktor” bzw der fehlenden Absurdität, wie sie z.B. in Tom&Jerry oder Alf zur schaugestellt wird wesentlich bedenklicher. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Kinderfilme der heutigen Zeit im Handlungsraum die Angst als Mittel einsetzen. Die meisten Kinderfilme, an die ich mich erinnern kann waren einfach Unterhaltung, in der ich nie Angst hatte obwohl sie “Brutal” waren. Das ist aus meiner Sicht der elementare unterschied zu der “neuen” Kinderfilm-Generation.
Servus Pechvogel
Ich bin in den 1980ern aufgewachsen und bin bis heute davon überzeugt, dass die 80er Jahre fast alles kaputt gemacht haben.
Heute bin ich froh, dass es Autoren wie z.B. Neil Gaiman gibt die noch richtige Geschichten für Kinder erzählen. Wer will schon das Dschungelbuch, wenn er The Graveyard Book haben kann. Oder Gaimans Version von Alice im Wunderland: Coraline.
Zwar bin ich erst 1988 geboren, doch das Kinderbuch, an das ich mich erinnere, muss schon etwas älter gewesen sein.
Und zwar war es ein Buch zum Thema Straßenverkehr und sollte Kindern zeigen, worauf sie aufpassen müssen und was passieren kann. Die Geschichte des Buches spielte dabei in einem Puppenland, damit die Unfälle, die auf jeder Seite statt fanden, nicht ganz so realitätsnah waren. Trotzdem gab es gebrochene Arme, verlorene Beine und andere Verletzungen.
Diese doch rabiate Erzählweise hat sicherlich was bei mir bewirkt und ist, wie ich finde, bei solch einen doch wichtigen Thema auch angemessen.
MfG
Die Teetasse
@Nina: Ja, von der Doku hab ich schon gehört, war aber bislang skeptisch. Ich hab sie jetzt mal bestellt, inkl. des Begleitbandes. Wird sicher interessant, mal zu vergleichen, insbesondere, da ich vor kurzem auch das Büchlein von Pernilla Stalfelt “Und was kommt dann?” gelesen und rezensiert habe (in meinem Blog nachzulesen) und da eher gemischte Gefühle hatte. Fakt ist: Es gibt natürlich einen gewissen Nischenmarkt für die Themen Sterben und Tod selbst bei Kindermedien – allerdings finde ich Nischenmärkte bei diesem Thema halt sehr bedenklich; aus dem Grund hab ich auch mal gegen EtosTV gewettert. Wenn ich Dich recht verstehe, geht es Dir ja auch darum, dass Tod und Sterben nicht mehr als “normale”, d.h. zum Leben zugehörige Themen integriert im Kinderfernsehen auftauchen.
@Thomas:
Gaiman ist ein Ausnahme-Autor und zudem leider nicht jedermanns Sache. Grade beim Graveyard-Book kann ich mir vorstellen, dass Eltern das Dschungelbuch vorziehen. Die Geschichten sind im rudimentären Aufbau sehr sehr ähnlich, allerdings ist das Dschungelbuch deutlich “bunter” und damit in den Augen der meisten Eltern sehr viel kinderfreundlicher.
Das Thema Tod war nur am Rande der konkrete Anlass für meine Überlegung. Eigentlich ging’s mir eher um Realbezug. Es war auch eher ein spontaner Impuls, dem ich nachgegeben habe, als ich diesen Blogbeitrag schrieb, insofern kann ich von meinen Überlegungen keineswegs behaupten, dass sie ausgereift seien. Es lag eher an meinem eigenen Erstaunen über diverse Aussagen in der “Biene Maja”, die mich zunächst stutzig machten, und ich mir im Anschluss daran Gedanken über meine eigene Reaktion machte. Ich war mit der Serie aufgewachsen, dennoch empfand ich diese Details nun als außergewöhnlich. Ergo muss ich in der Zwischenzeit durch andere Standards “umerzogen” worden sein.
Aber wie gesagt, das ist alles nur spontane Spekulation, keine fundierte Recherche.
Auch ich bin in den 80ern aufgewachsen und erinnere mich an einiges, was mir damals sehr gefiel oder was unheimlich war. Von heutigen “kindergerecheten” Filmen und Serien bin ich, was die Gesamtheit der Gestaltung angeht, eher enttäuscht.
Zum Thema Tod fallen mir diese Filme ein, die mich seit frühster Kindheit sehr beeindruckt haben:
1. “Die Herrscher der Zeit”. Ein Zeichentrickfilm aus Frankreich von Rene Laloux von 1982. Er beginnt damit, dass der Vater eines Jungen auf der Flucht auf einem exotischen Planeten stirbt. Dabei erfährt man, dass die Kolonie aus der sie flohen, von fremden Wesen angegriffen worden ist, wobei auch die Mutter starb. Der Junge irrt nun allein durch die fremde Welt und soll von einem entferntem Raumschiff mit Freunden des Vaters, der zuletzt einen Notruf senden konnte, gerettet werden. – Das ist im Prinzip nur ein kurzes Intermezzo zu Beginn des Filmes.
Am Ende stirb der alte Mann, den man über die Hälfte des Filmes kennen und lieben lernt, in einer sehr ergreifenden Szene im Krankenheus.
Es ist zwar wohl nicht als absoluter Kinderfilm gedacht gewesen (Buchverfilmung), aber ich habe ihn damals geliebt, wenn auch nicht hundertprozentig verstanden.
2. Der unglaublich beeindruckende Film “Wenn der Wind weht” von 1986. Ein Trickfilm in dem die Nachwirkungen eines Atombombeneinschlages in der Nähe auf ein altes, allein wohnendes Ehepaar geschildert werden. Beide sterben am Ende in einer zwar abgemilderten Szene, die jedoch keinen Zweifel lässt. Besonders die Szene des Einschlages selbst ist in ihrer direktheit der Zerstörungswut angsteinflösend real. Es war ein Film der mir als Kind richtiggehend angst machte, aufgrund seiner Realitätsnähe.
3. “Unten am Fluß” von 1979. Wo Hasen auf der Such nach einem neuen Zuhause, nachdem ihr alter Bau unter verlusten plattgemacht wurde. Die Gefahren, die von allen Seiten auf sie lauern sind eindringlich beschrieben.
4. “Die Hunde sind los” von 1982, wo zumindest ein Mensch, der nur helfen wollte,zwar zufällig und aus versehen aber nichtsdetsotrotz, erschossen wird.
5. “Felidae” von 1994, in dem ein Kater die sich plötzlich häufenden, brutalen Morde an den Katzen seiner Umgebung ermittelt. Hier wird mit gedärm nicht gegeitzt.
6. “Animal Farm” von 1954(!). Eine Analogie zum Sowjetischen Kommunismus in Zeichentrickform (Buchverfilmung), in der kein Blatt vor den Mund genommen wird.
-Was einem alles wieder einfällt, wenn man sich erinnert…
Alle Filme, die ich hier aufgezählt habe sind zwar nicht unbedingt für Kinder als Haupzielgruppe gemacht worden, haben aber Freigaben von 6, bzw 12 Jahren. Es fällt allerdings auf, dass sich solch ernste Herangehensweisen an das Thema leider kaum bis heute gehalten haben. Der obligatorisch getötete Bösewicht in Disneyfilmen, wird von mir hier nicht mitgezählt. Ausserdem kommt auch das immer seltener vor (Wann ist zuletzt jemand bei Disney getötet worden?… Mulan?)
@Thomas: Das original Dschungelbuch ist lange nicht so harmlos, wie die entsprechenden Visumedialen Verarbeitungen. Die Naturnähe ist im Buch besser gegeben, als in jeder Verfilmung, die ich kenne. Z. B. frißt Ka die Affen, nachdem er von Mogli dorthingeführt wurde, usw…
P.s. Zum Thema Pillerman fällt mir der wunderschöne Animé “Taro der Drachenjunge” ein. mit einem Produktionsjahr von 1979 lange vor jedem Hype in Europa entstanden. Hier kann man in einer Szene den Besten Freund Jedes Jungen beim Handstand ohne Unterhose sogar in Großaufnahme bewundern…^^
Um als eher frühere Generation meinen Senf dazulassen ;) :
Ehrlich gesagt , kam ich mir als Kind oft verarscht vor , eben weil nie in irgendwelchen Zeichentrickfilmen jemand gestorben ist.
Da fand ich den König der Löwen Klasse.
Kinder können viel mehr verkraften als man denkt, und sie gehen mit den großen Themen u.a dem Tod ganz anders und vielleicht (höchstwahrscheinlich) sogar besser um als die Erwachsenen.
Als Kind hab ich mich irgendwie nicht als ganz für vollgenommen gefühlt, wenn die Figuren im Fernsehen wieder durch irgendein Wunder überlebt haben -.-
Ja, das ist mir auch aufgefallen. Da ich aus der Animeecke komme, kann ich davon nur ein Lied singen. Da werden hochwertige Animeserien zusammengeschnitten und umgeschrieben, nur um sie kindgerecht zu machen.
Menschen sterben nicht, sie verschwinden einfach. Aus Scheiße wird Mist gemacht etc. Die Farbe Rot gibs nur noch an der Kleidung oder den Haaren.
Diese Entwicklung beobachten wir schon seit einer Weile und finden es unzumutbar. Nicht nur, dass dadurch das illegale runterladen aus dem Internet gefördert wird, die Jugend will natürlich das richtige sehen. Sondern was viel gravierender ist, dass Kinder einen völlig falschen Eindruck von Gewalt bekommen. Und meinen, wenn ich meinen Freund verletzte, wenn sie zum Beispiel Naruto nachspielen, dann passiert ja nichts, weil im Fernsehen ja auch nichts passiert.
Leider hat diese Entwicklung angefangen als das in Erfurt passierte und man mit einmal Zeichentrieck und Computerspiele dafür verantwortlich machten. Die Gesellschaft hat ja nie Schuld. Warum auch?
Ich habe nicht darunter gelitten, dass ich Biene Maja gesehen habe oder Wickie und die starken Männer. Im Gegenteil. Es hat mir gezeigt was es heißt ein Aussenseiter zu sein bzw. wie ein kleiner Junge durch Schläue immer einen Ausweg findet. Das Kind ist der Held.
So etwas wird durch fiese Schnitte und mistige Synchro kaputt gemacht. Der Spaß an der Sache wird einem genommen.
Ernste Sachen wie Prinzessin Mononoke oder Akira haben überhaupt keine Chance. Und das ist das Schlimme daran.
oder aus Europäsicher Sicht die schon erwähnten. Fällt mir dazu noch Felidae ein.
Bevor ich daran abdrifte und mich darüber aufrege, dass das Genre Cartoon, Anime oder Comics, Manga immer noch in den Bereich Kind abgestellt wird, höre ich hier lieber auf.
Hach, was für ein schönes Thema! Ich bin ein 72er Jahrgang und kinderlos, was mich aber nicht davon abhält, so gut wie alles, was Kinderkanäle hergeben, anzusehen; Zeichentrick war und ist absolut faszinierend für mich…
Zu der Wickie-Folge kann ich nur sagen, dass ich für geschätzte zwei Wochen traumatisiert war – nicht, weil man den Pillermann gesehen hat, sondern die Tatsache, dass Wickie ein Junge ist, hat mich dermaßen schockiert, dass ich einige Zeit nicht mehr schauen wollte; für mich war das klar, dass ein intelligentes Kind mit Röckchen ganz einfach nur ein Mädchen sein kann, insofern hat das mein damaliges Weltbild gehörig zerstört! :-)
Zu Biene Maja – auch das habe ich geliebt, meine Lieblingsfolgen waren immer die, wenn die Spinne Thekla mal wieder auf der Bildfläche erschien, so faszinierend gespenstisch und böse, aber genau das machte die Serie so spannend; gut und böse liegen nahe beieinander und ich finde, dass das ziemlich gut in den Folgen rübergebracht wurde; den Alexander konnte ich übrigens auch nicht leiden… *gg*
Oder nehmen wir mal die Familie Feuerstein – die dort gezeigten Familienstreitereien, bzw. Ehekrisen haben nicht nur mich gefesselt, sondern auch meine Eltern – als Kind konnte ich es nicht richtig verstehen, warum Erwachsene Zeichentrick auch lustig finden können, jedenfalls hat sich speziell mein Vater immer wieder köstlich amüsiert über die Quereleien zwischen Fred und Wilma!
Meiner Meinung nach ist die Sache einfach die, dass eine Zeichentrickserie dann erfolgreich ist, wenn Kinder und Erwachsene gleichermaßen angesprochen werden, das erkennt man daran, dass sie an unterschiedlichen Stellen lachen, die Kinder aber von dem “Erwachsenenschmäh” nichts mitbekommen, bzw. sich darüber freuen, dass auch die Erwachsenen unterhalten werden – immer wieder mitbekommen bei “Spongebob Squarepants” – habe einige Folgen mit dem Sohn einer Freundin geschaut (er ist gerade sechs geworden) und es hat ihm mächtig getaugt, dass ich als “Große” genauso über den gelben Schwamm lachen kann, wie er – natürlich wie gesagt, an anderen Stellen, aber immerhin – das verbindet und bringt Kinder und Erwachsene auf eine ähnliche Stufe. Der Junge war es auch, der mich allen Ernstes gefragt hat: “Ich verstehe nicht, dass Du Biene Maja und Spongebob schaust, aber nicht die Power Ranger, dabei sind die sooo cool!” – Ich denke, das ist des Rätsels Lösung, Zeichentrick war in der Vergangenheit eher Erwachsenensache – Walt Disney hat ja z. B. auch Mickey Mouse & Co dazu verwendet gegen Hitler Stimmung zu machen, d. h. ich würde mal annehmen, dass Zeichentrick in erster Linie von Erwachsenen für Erwachsene gemacht wurde; die Kinderunterhaltung kam erst später dazu, weil Kinder als Wirtschaftsfaktor erst viel später entdeckt wurden…
Zeichentrickserien wie die Biene Maja würde ich mal spekulieren, sind also ein rares Stück “Doppelunterhaltung” und ein ziemlicher Spagat – das muss man mal hinkriegen, dass Kinder gleichermaßen wie Erwachsene unterhalten werden – wohingegen ich denke, dass in der jetzigen Zeit darauf gepfiffen wird und speziell Unterhaltung “nur” für Kinder gemacht wird.
Übrigens hab ich letztens ein Interview mit einem Fernsehproduzenten gesehen, der musste sich rechtfertigen, dass er Biene Maja ins Programm nahm damals in den 70ern – er erzählte von einem aufgebrachten Zuseher, der ihn anrief und meinte, dass das doch nicht sein kann, die Biene Maja hat ja überhaupt keinen Bildungswert, die Kinder sitzen vorm Fernseher und “haben einfach nur Spaß”… *rofl* Soweit ich das richtig verstanden habe, war die Biene Maja also eine der ersten Sendungen, die nicht – wie damals üblich – den Bildungsanspruch erhoben hat, sondern rein nur zur Unterhaltung konzipiert war – man stelle sich mal vor…!!! :-) “Nur Unterhaltung” – wo kommen wir denn da hin…
hey!
Zwar bin ich bloß ein 91er-Baujahr, aber ich habe im Prinzip dieselben Serien gesehen: Wickie, Biene Maja,
Heidi (die auch nicht immer eitler Sonnenschein war, man denke an die Serien, wo sie Schnucki mit Kräutern füttert, damit die Kleine endlich Milch gibt und nicht geschlachtet wird!)
die Kinder vom Berghof (der kleine Dennie bricht sich ein Bein, was so um die Jahrhundertwende im Schweizer Bergland bedeutete, dass er wohl für immer mit Krücken gehen muss)
Aber nicht nur Kinderserien, sondern auch die Bücher waren anders. Beispielsweise die von Astrid Lindgren sind für mich ein herausragendes Beispiel.
Lindgren wurde oft dafür kritisiert, dass sie Kindern zuviel zumute. Wie die “Brüder Löwenherz” bei der einen Illustration von Ilon Wickland sieht man auch sowohl Jonathan, als auch Krümel nackt, und zwar nicht Ken-nackt, sondern wie in der einen Serie mit Wickie.
Mal abgesehen von der Illustration, das ganze Buch geht nicht sehr zimperlich mit Tod, Sterben etc. um.
Heutzutage neigen Bücher, Serien etc. dazu Kinder in Watte packen zu wollen. Ich meine, vor kurzem habe ich in einer Buchhandlung den Struwelpeter mit Tieren gesehen. Mit Tieren?!!
Ich gucke jetzt noch viel fern und die Kinderserien, die ich da so mitkrieg (ich zappe viel) gehen mir so furchtbar auf den Nerv, dass mein Freund und ich beschlossen haben, dass, wenn wir mal Kinder haben, sie von dem Zeug fernhalten.
Was mich als schon älteres Kind oft gestört hat, war die neumodische Darstellung von Liebe und Sexualität.
Z.B. die Barbiefilme: Barbie verliebt sich in den Prinzen (der in einem rosa Schloss wohnt?!! WTF?), sie heiraten, aber ….sie küssen sich nicht.
Das hab ich nie verstanden.
Heutiges Paradebeispiel: Hanna Montana. Ein Mädchen, das voll auf Mode, Styling und das ganze steht, auf Jungs sowieso – aber trotzdem gibt es nur verschüchterte Küsse und Händchenhalten, wenns hinkommt.
Andererseits gibt es Fernsehnachrichten von Vergewaltigung und Mord.
Ehrlich, ich denke mir schon, viele Kinder kommen sich irgendwie verarscht vor, wenn ihnen so viele elementare Dinge wie Tod und Liebe vorenthalten werden. Kinder sind nicht blöd und können mehr verkraften, als man ihnen zutrauen will.
Ich kann da nur auf ein sehr gutes lied von Jasper verweisen:
http://www.youtube.com/watch?v=yT0hJqteikA&feature=channel_page
Ich krieg auch immer plak wenn ich mir anschaue was da heute im fernsehen läuft.
Nachdem ich schon seit Ewigkeiten dies Ur-Animes (denn auch Biene Maja, Wickie und Heidi stammen, wie nur wenige wissen aus Japan ^^) nicht mehr gesehen habe, kann ich leider dazu auch keinen Kommentar abgeben. Was allerdings zutrifft, ist die Tatsache, die von vielen schon besprochen wurde und auch von einer meiner Vorschreiberinnen: Dass heutzutage viele Zeichentrickserien (sowohl amerikanische Cartoons als auch japanische Animes) kaputt zensiert werden. Ich will hier als Beispielseite nur http://www.animedigital.de nennen, wo viele dieser Eskapaden aufgezählt sind, was vorwiegend ein bestimmter Fernsehsender zu verantworten hat, der dies als Jugendschutz bezeichnet, was allerdings mit tatsächlichem Jugendschutz laut Expertenmeinung nicht viel zu tun hat…
Aber ich muss Nina recht geben, solche Sätze wie “Der stirbt schon noch” sind im heutigen Zeichentrickprogramm der Fernsehsender undenkbar! Es wird schließlich penibel darauf geachtet, dass ja nichts gezeigt oder in der deutschen Synchro auch gesagt wird, was irgendwie mit dem Tod oder auch mit schlimmerer Gewalt in Verbindung gebracht werden könnte… Es ist schon ärgerlich genug, wenn sich das auf neue Animes/Cartoons auswirkt, die womöglich gar nicht für Kinder konzipiert wurden, sondern für ein älteres und teilweise auch deutlich älteres Publikum (zB: One Piece, Detektiv Conan). Aber was mir mit großem Schrecken auch immer wieder auffällt, ist dass auch klassische Serien seit JAHREN ins Kinderprogramm gesteckt werden, obwohl sie dort eigentlich nichts verloren haben, und auch immer stärker zensiert werden! Ich will hier nur exemplarisch Tom & Jerry nennen, in dem zwar niemand stirbt, aber ein Gewaltgrad zu finden ist, der seines Gleichen sucht. Auch hier wurden einige Folgen von vermeintlichen Jugendschützern zusammengeschnitten, dass einem schlecht wird.
Naja, ich hör auch lieber auf, sonst wird der Beitrag doch allzu lang! ^^
Zeichentrick? Dasselbe Spielchen passiert auch mit den anderen, den “Real-”Serien.
Ich erinnere mich da an die Highlander-Serie, wahrscheinlich eher auf Teenager als kleinere Kinder gemünzt, aber beileibe nicht nur für Erwachsene produziert.
In den frühen Neunzigern war die Welt noch “in Ordnung”, da wurden die jeweiligen Gegner irgendwann enthauptet, Herr MacLeod bekam seine Kraft, und weiter ging’s, ohne die andere Figur. Damals dauerte so eine Folge, mit Werbung, eine Stunde. Haben Jugendliche sich gegenseitig enthauptet? Nicht, dass ich wüsste.
In den späten Neunzigern wurde die Serie dann mal wiederholt. Und man durfte sich wundern, warum die Hauptfigur und der aktuelle Gegner sich erst streiten, dann Schnitt! (also, filmtechnisch) der Gegner in der nächsten Szene weg war. Mit ein bisschen Glück wurde kurz darauf noch erwähnt, dass er jetzt tot sei. Zusammenhänge? Wozu? Damit die Folge noch eine Stunde dauerte, musste mächtig mit Werbung aufgepolstert werden. Andernfalls hätte bis zu eine Viertelstunde pro Folge gefehlt.
Animes sind auch ein Thema für sich. Im japanischen Original haben manche Figuren eine männlich tiefe Stimme, andere (passend zum Geschlecht) eine schöne erwachsene, weibliche Stimme. Der eine oder andere deftige Fluch (es leben die englischen Fansubs, von Fans produzierten Untertitel!) erschallt auch gelegentlich.
In der deutschen Übersetzung wird dann das Ganze “verkindlicht”, der Mann klingt nach Junge, die Frau nach kleinem Mädchen. Das Gesprochene wird dann auch inhaltlich noch verharmlost, und das betrifft nicht nur Flüche.
Da werden ganze Serien verfremdet und regelrecht vergewaltigt, um eine Serie, die ursprünglich gar nicht für Kinder konzipiert war, ins frühe Nachmittagsprogramm zu bekommen. Es gibt ja noch nicht genug Material, mit dem man die deutschen Kindergehirne vollstopfen kann. Warum wurde eigentlich noch nicht flächendeckend die Fernsehsesselfessel für Kinder eingeführt?
Was hab ich nur damals mit meiner Freizeit angestellt?!
Ach ja, Baujahr 79 …
Ich bin 1984 geboren, aber die älteren Zeichentrickserien wie Wicki und Biene Maya habe auch ich geliebt.
Heissgeliebt habe ich vor allem einige der alten Animes wie Lady Oskar, Perrine und kleine Prinzessin Sara.
Das sind fast ausnahmslos Sachen die eine sehr heftige Geschichte haben, was hab ich über Prinzessin Sara geheult! Und natürlich Lady Oskar, mit der französischen Revolution und dem Tod der beiden Hauptcharaktere am Ende.
Ich habe als Kind diese dramatischen Serien geliebt. Das sind die Serien die ich nie wieder vergessen habe, die mich immer wieder in ihren Bann ziehen werden.
Ich gucke auch heute noch gerne Cartoons, aber meiner Meinung nach werden selten noch gute Sachen produziert (jaja, früher war alles besser ^^).
Eines der wenigen guten Beispiele ist Avatar, ich bin überrascht dass das hier noch nicht genannt wurde. Avatar hat eine gewaltige Animation, und mich hat die Serie nie interessiert bis ich per Zufall über eine der Schlachten gezappt bin. Ich meine richtige Schlachten, mit Kriegsmaschinerie und Taktik und Toten und allem drum und dran.
Yasha hing mit offenem Mund vor der Glotze unfähig weiterzuschalten. ;)
Ich kanns nur empfehlen falls man jemand ein Stück positive, moderne Animationserfahrung braucht.
Ich mochte aber auch noch die Serien der 80er und frühen 90er, Serien wie TMNT (mit Frank Zander im Opening, wie geil ist das denn ^^) oder Ghostbusters.
Huhu! *sich auch mal zu Wort meldet*
Also früher wurde Fernsehen meiner Meinung nach schon anders gemacht, Nicht so sehr auf Zielgruppe produziert und es war auch noch nicht ganz so politisch korrekt. Und bei den Kinderserien gibt es ja zwei Arten von Zielgruppen auf die die Produzenten zu achten haben: Einmal die Kinder selbst und dann die Eltern, die ihre Kinder vor dem Fernseher “parken”. Und damit die lieben Kleinen beider Stange bleiben wird die Serie halt mit überzogenen Spannungsbögen und Effekten aufgebauscht, während aber so Themen die die Eltern als “zu probelmatisch für die leiben Kleinen” halten ausgespaart werden, somit ist das Ganze dann nur noch reine Unterhaltung, mehr nicht.
Im Kino ist das ja ähnlich, da sehen die Special Effects Monster ja auch immer realistischer und bedrohlicher aus aber grade beid iesen großproduzierten Horrorfilmen, die sich state of the Art CGI leisten können, bleibt der Horror oder die Gewalt auf der Strecke, nicht weil man dem Publikum dies aus irgendwelchen pädagogischen Gründen vorenthalten will, sondern einfach weil so etwas zartbeseitetere Besucher fernhalten und somit Gewinneinbußen bringen könnte.
Ach ja wo wir schon einmal beim Thema sind, paßt vor Benjamin Blümchen und Bibbi Blocksberg auf, das sind nämlich böse für Kinder schädliche Anarchos, wie eine bayrische Studie ergab:
http://www.hartz4all.de/blog/archives/69-Benjamin-Bluemchen,-der-alte-Anarchist.html
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,380238,00.html
Also seid doch bitte so politisch korrekt und haltet eure Kinder von solch subversiven Einflüssen fern… ;)
“Heidi (die auch nicht immer eitler Sonnenschein war, man denke an die Serien, wo sie Schnucki mit Kräutern füttert, damit die Kleine endlich Milch gibt und nicht geschlachtet wird!)
die Kinder vom Berghof (der kleine Dennie bricht sich ein Bein, was so um die Jahrhundertwende im Schweizer Bergland bedeutete, dass er wohl für immer mit Krücken gehen muss)” – das waren noch Zeiten, ich glaub’, ich werde alt (bin Baujahr 1984).
An die Folge von Wicki , wo man den “kleinen Wicki” gesehen hat, kann ich mich gar nicht mehr erinnern, dafür aber an die Schlümpfe und die Feuersteins etc.
Das waren noch Zeichentrickserien mit Niveau. Und heute: Nur noch Teletubbies, Pokemon etc.