Jan Garber’s Orchestra, “You Don’t Like It-Not Much” (1927)
Geschrieben in Musik am Sonntag, 30.08.2009Ich habe keine Ahnung, wer hier “singt”, aber es klingt ein wenig nach Orchestermitgliedern, vielleicht ja auch der Bandleader himself.
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Willkommen auf der Website von Nina Ruzicka, freischaffender Comiczeichnerin zu Wien. Generell wird hier Hochdeutsch gesprochen, sollten Sie aber dennoch einmal etwas nicht verstehen, schlagen Sie nach! |
Ich habe keine Ahnung, wer hier “singt”, aber es klingt ein wenig nach Orchestermitgliedern, vielleicht ja auch der Bandleader himself.
Einer der bekanntesten Schmachtsänger überhaupt ist Al Bowlly (1890-1941), er wurde hier schon sehr oft präsentiert, und es ist eine Schande, dass es auf der deutschen Wikipedia noch keinen Artikel über ihn gibt. Nun, umso ausführlicher ist der englische.
Geboren in Mocambique, aufgewachsen in Johannisburg, arbeitete und lebte er in London und New York. Viele seiner Aufnahmen entstanden mit Ray Noble sowie Lew Stone. Am 17. April 1941 fiel er einem Bombenangriff der Deutschen zum Opfer. Nähere Details seines Lebens und Wirkens bitte der Wiki-Seite zu entnehmen.
Bowllys Stimme zeichnet sich durch glatte, sichere Höhen aus. Er hat einen höheren, samtigeren aber auch etwas nasaleren Bariton als Russ Columbo oder Bing Crosby. Tonbeispiele gibt es auf YouTube vermutlich an die Hunderte, hier nur eine bescheidene Auswahl. Wer hier (und das ist wahrscheinlich) seine persönlichen Bowlly-Lieblingslieder vermisst, möge Sie bitte in die Kommentare posten!
“Dark Eyes”
“Bei mir bist du schoen”
Schande über mich, ich weiß nicht, von wann die Aufnahmen stammen, noch wer hier Instrumentalbegleitung spielte.
Lew Stone & the Monseigneur Band, “My Woman” (1932)
Die Nummer habe ich schon mal verlinkt, hier ist aber endlich eine bessere Version. Vergesst John Williams, vergesst White Town, das hier ist das einzige und wahre Original… nein, falsch. Ist auch “nur” gecovered (aber damals war das was anderes und auch üblich). Die erste Aufnahme stammt nämlich aus dem selben Jahr von Bing Crosby.
Ray Noble AHO, “Midnight, The Stars And You” (1934)
Ray Noble AHO, “Blue Moon” (1935)
Ebenfalls schon mal verlinkt, aber die Nummer ist einer meiner Lieblinge.
Ronnie Munroe Orchestra, “Somewhere Over The Rainbow” (1939)
Ich dachte mir, ich poste hier mal etwas zur allgemeinen Information und/oder Richtigstellung. Auslöser war ein Blogkommentar, der offensichtlich machte, dass der Unterschied zwischen Autor, Verlag und Vertrieb offensichtlich nicht allgemein bekannt ist.
Also: Ich bin Autorin und Zeichnerin meiner Comics. Ich bin nicht der Verlag! Viele nehmen immer wieder an, T&M sei im Selbstverlag erschienen, was nicht der Fall ist. Ich bin zwar in gutem Kontakt mit meiner Verlegerin, dennoch habe ich mit deren Geschäftsgebaren nichts zu tun. Der Verlag heißt Die Biblyothek, Inhaberin ist Lydia Schönberger und ansässig ist er in Leipzig.
Der Verlag ist aber auch nicht gleichzusetzen mit dem Vertrieb. Vertriebe gibt es viele, in Österreich wäre das zB Morawa, in Deutschland gibt es mehrere große Vertriebsfirmen, die ich jetzt nicht alle im Kopf habe. Der Verlag schließt mit den Vertrieben Verträge ab, und die Vertriebe kümmern sich dann um die Bestückung der Buchläden, Ketten usw.
Mit anderen Worten: Weder ich noch der Verlag stehen mit irgendeinem Direkthändler in persönlichem Kontakt. Ich weiß, dass Band 1 von T&M zB auf Amazon.de ausverkauft ist, aber das betrifft mich absolut überhaupt nicht. Zunächst einmal wäre es an Amazon gelegen, beim Vertrieb nachzubestellen, und dieser würde sich, falls er selbst ausverkauft ist, an den Verlag wenden. Ich selbst komme in dem Spiel nicht mehr vor. Es ist also müßig, sich an mich zu wenden, wenn Amazon.de oder auch der Buchhändler ums Eck meine Alben nicht führt, ich bin darin nicht involviert. Auch der Verlag kann da eigentlich nichts machen, solange der Vertrieb nicht bei ihm bestellt. Erst wenn dies geschieht, kann der Verlag entscheiden, ob er nachdruckt oder nicht – aber auch das ist nicht meine Entscheidung.
Dies nur zur kurzen Illustration, dass ich die denkbar ungünstigste Anlaufstelle für entsprechende Wünsche, Forderungen und Hinweise bin. Wendet euch an eure Buchhändler! Die machen dann (vielleicht) Druck auf den Vertrieb.
Dieses Musikbeispiel ist leider nicht für den beiläufigen Hörer geeignet, da die Aufnahme wieder mal erbärmlich ist. Der Jazz-Junkie hingegen lässt sich davon nicht abhalten und genießt diese absolut fetzige Nummer allen rauschunterdrückenden Wattebäuschen zum Trotz.
Glücklich der Mensch, der diese Platte sein eigen nennt.
Er/Sie möge sich bitte bei mir melden und mir eine (bessere) Überspielung zukommen lassen!
Habt ihr jetzt nicht erwartet, dass jetzt gleich 2 Strips online gehen, was? Ich dachte, es sei sinnvoller, weil ohnehin gleich klar würde, wer hier seinen Auftritt hat. Einige Forenuser haben richtig geraten, Gratulation. Die Kenntnis der Comicalben hat hier klare Vorteile verschafft. Denn wie ich immer sagte: Man muss die zusätzlichen Strips in den Alben nicht gelesen haben, um der Geschichte online folgen zu können, es erleichtert das Verständnis aber allemal.
Ehe ihr mir Fragen stellt, lest zuerst jene provisorischen Hintergrundinfo, vielleicht lässt sich die Frage damit ja beantworten. Näher kann ich leider nicht ins Detail gehen, weil ich die Handlung nicht vorweg nehmen will.
Wer sonst noch Fragen hat, kann sie in den Kommentaren oder im Forum stellen. Wenn ich nicht gleich antworte, wurde diese Frage schon einmal gestellt und ich warte noch ein wenig, in der Hoffnung, dass mir ein anderer Leser die Arbeit abnimmt. ;-)
Und nun, wie bereits im Newsletter angekündigt:
Ich werde zumindest nächste Woche, möglicherweise auch übernächste nicht übermäßig viel zum Weiterarbeiten an T&M kommen, da ich eine wichtige Arbeit fertigstellen muss. Es seien aber alle Leser versichert, dass sich der Schauplatz mit der nächsten Folge ändern wird, die Neugier, wie es nach der aktuellen sechsten Folge weitergeht, würde also ohnehin nicht gleich befriedigt werden.
Gesang: Scrappy Lambert
Bandleader: Harry Reser
Die Aufnahme mag nicht die beste Qualität haben, aber die Nummer ist einfach klasse.
Ich bin ja ein bekennender Nicht-Fernsehgucker. Die Kiste wird bestenfalls eingeschalten, um eine DVD zu schauen, und das auch nicht mehr, seit der DVD-Player eingegangen ist.
Heute war das geschätzte 3. oder 4. Mal, dass ich dieses Jahr fernsehen wollte. Da schalte ich also den Apparat ein, und nach 10 Minuten macht es auf einmal einen Knaller, das Bild wird schwarz und das Gerät beginnt zu stinken. Ergo habe ich alle Kabel und Stecker sofort rausgezogen – und NICHT ferngesehen.
Und was ist daran gruselig? Ich wollte mir – weil ich’s tatsächlich noch nicht gesehen hatte – endlich mal “The Blair Witch Project” ansehen. 10 Minuten. Dann war der Fernseher tot.
Also, ihr alle, die ihn auch noch nicht gesehen habt: Haltet euch von dem Film fern. Es ist alles wahr. :-P