All Star Orchestra, “My Melancholy Baby” (1928)
Geschrieben in Musik am Dienstag, 30.06.2009Gesang: Franklyn Baur
Die Nummer war ein beliebter Standard. Ein bemerkenswerkes YT-Video zeigt Al Bowlly bei einer Studio-Aufnahme des Liedes.
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Gesang: Franklyn Baur
Die Nummer war ein beliebter Standard. Ein bemerkenswerkes YT-Video zeigt Al Bowlly bei einer Studio-Aufnahme des Liedes.
… ist jetzt fertig.
Und damit entlasse ich euch alle in ein feucht-fröhliches Wochenende.
Ich habe schon einmal Dick Robertson verlinkt, nämlich mit dieser unglaublich groovigen Aufnahme mit dem Duke.
“If I Ever Get A Job Again” (1933)
Ich verlinke diese Nummer als erste, weil hier der YT-Poster Informationen über den Sänger bietet. Das Lied selbst ist eher eine witzige und keine typische Crooner-Nummer, aber das macht ja nichts.
Laut Information des YT-Posters war Dick Robertson einer der meistbeschäftigten Band- und Studiosänger von Mitte der 20er bis in die frühen 40er Jahre, sowohl mit namhaften Bandleadern wie Duke Ellington und Benny Goodman, als auch mit seinem eigenen Orchester.
Nevertheless (1931)
Leider habe ich hier keine Jahresangabe, allein vom Klang her würde ich aber noch auf späte 20er tippen, vielleicht auch frühe 30er.
Dick Robertson AHO, “Ma, He’s Making Eyes At Me”
Hier singt und spielt Robertson mit eigener Band. Was mir an ihm besonders gefällt, ist die Mischung aus Crooner-Stimme und witzigen Texten, wie hier.
Ted Black Orchestra, “We were only walkin’” (1932)
Das ist doch schön! Wer sich da nicht verliebt…
Und es geht weiter im Text.
Im Forum wird dazu auch schon eifrig spekuliert. :-)
Text: Andy Razaf Musik: Thomas “Fats” Waller
Turner Layton und Clarence Johnstone waren für einige Jahre ein sehr erfolgreiches Team. Ich gestehe, ich kannte sie bislang nicht und habe mich zunächst auch mittels der Informationen des YT-Posters schlauer gemacht. Aber weil sich im Internet viele bemühte Menschen, gibt es hierfür auch eine eigene Website, nämlich dieselbe, die ich oben schon unter den Namen der Musiker verlinkt habe. Auf nämlicher finden sich nicht nur eine Menge Informationen, sondern auch downloadbare Musikbeispiele.
Es gibt wieder eine neue Sprachversion von T&M, und zwar diesmal auf Slowenisch! Ich kann’s ja leider nicht mitverfolgen, aber falls jemand die Sprache beherrscht, hat er nunmehr das Vergnügen, den ersten Teil nochmal in neuen Worten zu lesen.
Die ersten neunundneunzig Strips sind frei zugänglich, danach muss man sich registrieren (was kostenlos ist, es geht den Betreibern nur um die Anzahl offizieller Mitlesender und natürlich darum, über eine Art Zugehörigkeitsgefühl die Leser bei der Stange zu halten).
Vielleicht gibt es ja ein paar Kärntner unter meinen Lesern, die die Geschichte nochmal neu erfahren möchten.
Übrigens: Es stellt überhaupt kein Problem dar, dass der Tod im Slowenischen (wie auch in anderen slawischen und romanischen Sprachen) grammatisch weiblich ist. Die Zeit ist ja im Deutschen auch weiblich, in meiner Geschichte aber männlich personifiziert. :-)
Musik: Larry Shields Text: Nick LaRocca
Diese Aufnahme irritiert mich insofern, als das Datum mit 1939 angegeben ist, ein Jahr, zu dem weder der Name “Ragtime Band” noch der Musikstil passt. Die späten 30er waren Benny Goodmans Zeit, hat da überhaupt noch irgendjemand Ragtime gehört? Nun gut, wenn er so fetzig wie hier gespielt wird, vielleicht. Die Musikspezialisten unter den Lesern seien aber herzlich eingeladen, ihre Meinung kund zu tun.
Ach ja: Es ist auch möglich, dass ich Komponist und Texter verwechselt habe. Schande über mich, die Namen sagen mir nichts. Ich bin halt doch eher auf deutschem Gebiet beschlagen.