Al Handler & His Alamo Café Orchestra, “Cryin’ For The Moon” (1926)
Geschrieben in Musik am Montag, 30.03.2009Was für eine unglaublich beschwingte Version! Ich kannte diese Nummer bislang eher als romantischen Slowfox.
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Willkommen auf der Website von Nina Ruzicka, freischaffender Comiczeichnerin zu Wien. Generell wird hier Hochdeutsch gesprochen, sollten Sie aber dennoch einmal etwas nicht verstehen, schlagen Sie nach! |
Was für eine unglaublich beschwingte Version! Ich kannte diese Nummer bislang eher als romantischen Slowfox.
Obwohl ich normalerweise im Forum poste, wenn sich die Updates etwas verzögern, gehe ich mal davon aus, dass nicht jeder Blogleser dort vorbei schaut. Dementsprechend dient dieser Blogeintrag als neuerliche Erinnerung für alle, immer dort nachzusehen, wenn es mal etwas länger dauert.
Grund für das langsame Voranschreiten sollte mit dem aktuellen Strip klar sein: Autos, viele viele Autos – und ich kann sie nunmal nicht zeichnen. Hab ich nie gekonnt, nie behauptet und auch gar keine Ambitionen, das zu lernen. Ich mag Autos nunmal nicht (außer Käfer).
Da hier nun aber mal viele Autos vorkommen, muss ich das Problem irgendwie umgehen, und da bleibt eigentlich nur beinhartes Kopieren. Besser gesagt, abpausen. Das, was dann so lange dauert, ist, die entsprechend benötigten Vehikel im annähernd richtigen Winkel zu finden! Internet sei Dank ist alles irgendwie aufzutreiben, es kostet bloß Zeit und Geduld.
Das sollte dann auch bitte jegliche Diskussion um etwaiege Marken unterbinden. Ich verwende die Abbildungen, die mir ins Konzept passen. Ob das entsprechende Vehikel dann alt, neu, noch in Planung, teuer oder spottbillig ist ist mir sowas von egal, dass sich darüber nicht zu spekulieren lohnt.
Zur Qualität der gepausten Autos möchte ich mich jetzt nicht auslassen. Sie sehen mir ein bisschen zu realistisch aus, aber die Alternative wäre, dass ich sie freihändig zeichne und sie dann gar nicht mehr wie Autos aussehen. Außerdem würde es fürchte ich genauso lange dauern. :-(
Dies gesagt kann ich meinen Lesern nunmehr ankündigen, dass, solange eine Menge Autos in der Handlung vorkommen, diese sich notgedrungen etwas schleppend fortsetzen wird.
Ich kann’s gar nicht erwarten, bis sich der Schauplatz wieder wandelt.
Einer der erfolgreichsten Crooner der frühen Zeit (teils auch als “Prä-Crosby-Ära” bezeichnet) war Smith Ballew, der 1901 unter dem bürgerlichem Namen Sykes Ballew in Texas geboren wurde. Er machte eine steile Karriere als Sänger, leitete in den 30ern sein eigenes Orchester und wurde zum “singenden Cowboy” in diversen Musikwestern. Eine ausführlichere Biographie findet sich hier.
Ich gebe hier nur eine kleine Auswahl an Hörbeispielen wieder, jeder, dem die Stimme zusagt, kann sich dann ja einfach selbst über die YT-Suche hermachen:
Leo Reisman Orchestra, “Can’t we be friends?” (1929)
Bert Lown & His Hotel Biltmore Orchestra, “The one I love just can’t be bothered with me” (1930)
Hier singt Ballew unter dem Namen Buddy Blue
Sleepy Hall Orchestra aka Gene Kardos Orchestra, “How The Time Can Fly” (1931)
The Columbians aka Freddie Rich Orchestra, “As Time goes by” (1931)
Diese Nummer ist hochberühmt, ist sie doch genau das Stück das “Sam nochmal spielen” soll. Keine Ahnung, wovon ich rede? Schande, die Jugend kennt keine Filmklassiker mehr. Die Rede ist natürlich von “Casablanca”, aus dem auch die in dem Video gezeigten Stills stammen.
Mir persönlich gefällt die wesentlich beschwingtere Version hier weit besser als die später häufigere Einschlafvariante.
Eine ORF-Newsmeldung war der Auslöser für allerhand Gedanken, die sich in den letzten 15 Minuten in meinem Kopf breit machten, und die ich für so wichtig erachte, dass ich sie unbedingt mit der Welt teilen muss. Freilich, ob wichtig oder nicht, das ist eine hoch philosophische Fragestellung. Ein jeder möge selbst entscheiden… Weiterlesen »
Gesang: Hans Schwarz (lt. einem YT-Kommentator)
Sowas muss auch mal wieder sein. Ein für die Zeit mehr als typisches Vornamen-reim-und-blödel-Lied mit misogynem Charakter, wie sie halt damals und auch heute so beliebt waren/sind, denn diese Nummer fehlt wohl in kaum einem Repertoire zeitgenössischer Interpreten der “Musik der 20er Jahre”.
Die siebte Folge ist jetzt komplett.
Ich habe lange überlegt, ob ich es erwähnen soll. Die Schlauberger Adleraugen unter meinen Lesern hätten es nämlich sicherlich bemerkt und wären dann ungemein stolz gewesen, mich auf einen Fehler hinzuweisen. Soviel Altruismus konnte ich mir denn doch nicht abringen, also entschied ich mich für den salomonischen Mittelweg und erwähne nur die Hälfte:
Ich habe nachträglich ein Detail ausgebessert, weil mir nach einer Bilderumstellung die Panels zu wenig wurden. Ich hätte noch ein Bild mehr benötigt, um das Detail, das ich nun nachträglich eingefügt habe, ordnungsgemäß einzubauen, dazu hatte ich aber keinen Platz mehr, und also habe ich den Umstand genutzt, dass die Online- ja mehr oder minder eine Beta-Version des Comics ist und habe klammheimlich und hinterrücks einen bereits veröffentlichten Strip verändert, so dass die Detaileinfügung nun wieder logisch passt.
Den Schlaubergern Denkfüchsen sollte diese verklausulierte Erklärung Anlass genug zu Spekulation und Detailsuche geben. Alle anderen können den Herrgott einen guten Mann sein lassen und die Geschichte einfach so hinnehmen, wie sie jetzt da steht. ;-)
Text & Musik: Whiting / Robin
Gesang: George Olsen & Bob Borger
Eine liebe kleine Nummer. Ich liebe hohe Männerstimmen. Ist Geschmackssache, klar, aber… ich liebe sie.
Hör’n Sie sich das an!
Gesang: Smith Ballew
Ich gebe hier einen Auszug der sehr ausführlichen Information des YT-Posters wieder:
Chester Leighton & His Sophomores was a pseudonym used for several bands, including those of Fred Rich (like on this record), Harry Reser, Ben Selvin and possibly several more. The conductor featured here – Frederic Efrem “Fred” Rich – was a Polish-born American bandleader and composer who was active from the 20′s to the 50′s. Among the famous musicians in his band included the Dorsey Brothers, Joe Venuti, Bunny Berigan and Benny Goodman. [...] The present record was made for Harmony on Oct. 29th 1930. It should be noted that the same performance was issued on Clarion as Frank Auburn and his Orchestra, another of those frequently used pseudonyms.
UPDATE:
Leider ist das Video schon wieder aus YouTube gelöscht worden. Ich versteh’s nicht ganz, welche großartigen Urheberrechte werden dadurch denn verletzt? Um sich Ersatz anzuhören, den Leser bard jun. hat dankenswerterweise aufgetrieben hat, bitte auf “Kommentare” klicken.