Filmkritik: Spider-Man III
Geschrieben in Medienkritik am Sonntag, 20.05.2007Es folgt meine Kritik zu Spider-Man III Achtung, SPOILER!
Der dritte Teil schließt nahtlos an die 2 Vorgänger an, wobei er mir persönlich immer noch besser gefiel, als Teil 2. Das lag nicht daran, dass die Handlung besser gewesen wäre, sondern am Kitsch-Action-Verteilungsfaktor.
Die SM-Filme zeichnen sich meiner Ansicht nach dadurch aus, dass sie bis 30 Minuten vor Schluß gute Actionszenen, leidlich witzige Einlagen und ein gerüttelt Maß Pathos enthalten, welcher dann eben in der letzten halben Stunde zum unermesslichen Kitsch ausartet. Das scheint der rote Faden zu sein, der sich durch alle 3 Teile zieht. Im dritten Teil ist der Kitschfaktor extrem, allerdings sind die Actionszenen wesentlich besser und auch aufwändiger als beim zweiten Teil. Die Kampfszenen mit Doc Ock (2.Teil) waren tricktechnisch so mies, dass man meinte, sie wären von den Aardman Studios fabriziert worden (nichts gegen “Wallace & Gromit”, aber bei einem solchen Film erwarte ich mir anderes). Zugegeben, ich habe den dritten SM erst einmal gesehen, aber effektmäßig schien alles wesentlich besser gemacht.
Was nun die Handlung angeht: Eigentlich will ich mich über das Pathos nicht äußern, andererseits ist es schwierig, den Film dann zu beurteilen, weil er nunmal auf einem Kitschgerüst aufbaut. Sagen wir so: Kirsten Dunst ist seit Teil 1 fehlbesetzt, sie wirkt nicht wie das lustige Partygirl, sondern wie ein Milchmädchen vom Lande. Daran scheitert dann schon ein guter Teil der Filme, MJ sollte im Vergleich zu Peter eher extrovertiert und charakterstark sein. Aber Dunst ist ein ebensolches Mauerblümchen wie Maguire, da gibt es kein wirkliches Ausbalancieren.
Der Handlungsfaden mit dem Sandman war obsolet. Oder sagen wir: Die Backgroundstory mit der kranken Tochter. Wenn Flint Marko wirklich nur an dieser gelegen ist, wieso rennt (oder rieselt) er dann permanent durch die Stadt und zertrümmert irgendwas? Nach seinen 2-3 Coups müsste er eigentlich schon genügend Geld beisammen gehabt haben, um dem Kind eine 1A-Behandlung spendieren zu können, stattdessen tut er sich mit Venom (der im übrigen nie bei seinem Namen genannt wird!) zwecks Racheschlag gegen Spider-Man zusammen, zermantscht letzteren beinahe und murmelt im Anschluss: “Naja, ich hab’s eigentlich nicht so gemeint”.
Peter Parkers Anfälle von Coolness (in Zusammenhang mit dem schwarzen Kostüm) waren gut gemeint und teilweise auch witzig (auch der Comic-Peter-Parker kann peinlich sein). Allerdings frage ich mich, warum seine neue Lässigkeit durch dunkel umrandete Augen und einen Hitler-im-Regen-Haarschnitt dargestellt wird. Der coole Peter sieht aus wie ein Volltrottel!
Die größte Schwachsinnigkeit war aber wohl die Szene mit Harry und seinem Butler. Wie aus dem Nichts taucht der bislang eher senil wirkende Butler auf und offenbart Harry seine forensischen Fähigkeiten. “Ich habe die Wunden von Master Osborne gereinigt, und mit meinem CSI-geschulten Blick habe ich sofort gesehen, dass er sich nur selbst erstochen haben kann – und zwar von hinten! Und dieses Wissen trage ich nun schon seit 2 Jahren mit mir rum, Master Harry, während ich Ihren rapiden psychischen Verfall beobachtete.” GAH!
Summa summarum: Wenn man keine logischen Anforderungen stellt und keine Dunst-Allergie hat, sind die Actionszenen allemal einen Kinobesuch wert. Für die letzte halbe Stunde sollte man sich aber ein großes Stück trockenes Brot mit einstecken, für all das Schmalz, das von der Leinwand trieft.
Edit: Ich muss mich korrigieren. Gerade eben fiel mir ein, dass der Green Goblin im ersten Teil gar nicht von hinten erstochen wurde, wie ich oben in meiner Polemik behauptete. Wie ich auf die Idee gekommen bin, weiß ich selbst nicht.
Zweite Anmerkung: Ich habe die Abkürzung “SM” für “Spider-Man” bewusst gewählt, also Ende der Aufregung! ;-)

Ich habe das “Ding” von Film auch gesehen. Ich finde der Film läuft viel zu überstürzt ab. Keine Zeit um sich näher mit den Charakteren zu beschäftigen. 20 Minuten mehr hätten schon gereicht. Auch die Einführung von Venom war als ob die nicht gewusst hätten wie die es machen sollen. Auf einmal fällt ein mehr als faustgroßer Asteroid vom Himmel und keiner merkt es. Außerdem hätte Peter, als er Venom gespreng hat, tot sein müssen.
Unterhaltsam war der Film auf jeden Fall. Aber warscheinlich bin ich von HdR I-III ein bisschen verwöhnt was die Qualität angeht. ^^
Kürz bitte “Spider-Man” nicht mit “SM” ab, das könnte in falsche Hälse geraten ^^
ansonsten ist die Kritik genauso, wie ich die Vorschauen im Kopf habe.
Daher: Nein, danke Spider-Man3.
Comic verfilmungen lehren mich immer große Demut und Genügsamkeit. Wenn man sich bereits freut, dass sie nicht vergessen haben, dass Dr. Connors nur einen Arm hat. Wenn es bereits erleichtert dass der Symbiont außeridisch ist und ihnen nicht eingefallen ist ein entfohenes Bio oder Nanotechnologieexperiment daraus zu machen, Dann weiß man dass es nicht mehr lange dauert bis auch noch das letzte bischen Wiederstand gebrochen ist.
Aber ich hab mir schon abgewöhnt mich im Kino zu genau an Die Comics zu erinnern.
Ich finde es fehlte Stayn’ Alive als Hintergrundmusik als Peter durch die Straßen stolzierte. ^^
Klingt ja noch schlimmer als alles was ich nach der Vorschauf auf meiner Casino Royale DVD erwartet habe. Und MJ wirkt wie das MMädchen vom Lande? Wäre doch eine echte Steigerung, bislang war sie eher die selbstsüchtige, verlogene, kaltherzige “Ich-sehe-nur-mich” Persona (ich hätte hier auch ein jugendunfreies Wort nehmen können).
Und nein, ich habe keine Abneigung gegen die Schauspielerin, ich hasse einfach ihren niederträchtigen Charakter … ich hätte ja gerne mehr über Harry’s Part erfahren, der arme tat mir in Teil 2 schon sooo leid, wo ich doch selbst weiß wie schlimm es ist an falsche Freunde zu geraten. Ich wollte ihn die ganze Zeit nur Knuddeln …
Hm. Irgendwie hat meine Kritik mehr böses Blut kreiert als ich beabsichtigt hatte. Ich finde den Film keinesfalls verdammenswert, und ich werde mir auch ganz sicher die DVD anschaffen. Ich fand ihn optisch sehr gelungen und durchaus sehenswert. Die diversen Plot- bzw. Charaktermängel waren schon seit dem ersten Film offensichtlich, aber als Purist sollte man sich sowieso nie ins Kino begeben.
Ich mag die Comics, ich kenne die Originalgeschichte aus den Comics, und ich würde dennoch sagen, dass die Filme unterm Strich gelungen sind. Vergesst nicht, dass auch die Comics ihren Anteil an gewaltigem Schrott hatten. Ich sage nur “Känguruh” und Peter Parker mit 6 Armen! Nein, die Filme sind schon okay. Nicht perfekt, nicht großartig, aber befriedigend.
Und Harry bekommt seinen Handlungsbogen, der sich in Teil 3 schließt. Der hat vermutlich (abgesehen von der Szene mit dem Butler) noch die beste Entwicklung von allen.
Kann deine Kritik größtenteils teilen, wenn auch du es ein bisserl überspitzt hast, aber das kennen wir ja ;-).
Was den Buttler angeht … da gibt’s wohl nix zu sagen. Die ganze Goblin Junior Story war vom Aufbau hingeschusterst und wenig durchdacht.
Sandman – naja … naja. Was soll ich noch sagen. Der kommt eben auch vor und zwar als Supporter der Venom-Story (böser Killer, der’s gar nicht ist ?).
Die Venom Story selbst wurde sehr gut übernommen. Inklusive Asteroid, das gehört sich so. Schließlich wars im Comic auch so und ein bisserl was sollte schon gleich sein, oder ;-) ?
Und die liebe MJ … naja … Dunst hat es nicht leicht, ihr Character ist ja eigentlich jener, den es gar nicht gibt. In der Goblin-Story hätte sie sterben müssen, aber naja, cleverweise war sie ja damals MJ und nicht Parker’s Flamme aus dem Comic. Schön. Im zweiten Teil spielte sie dann MJ. Im dritten Teil hat sie die undankbare Rolle der Versagerin bekommen. Das ist natürlich auch nicht so einfach für ihren Character darzustellen.
Was die Parker-I’m-a-hero-Sache anging: Ich denke, hier sollte nur ein total überheblicher, selbstüberzeugter Parker dargestellt werden. Und das ist ja gelungen. Gibt ja ganug Mädls, die das Gehabe schrecklich finden, wenn man genau hinsieht ;-)
Aber Okay … ich finde ihn z.B. nicht so gut wie den zweiten Teil, meine Hauptkritikpunkte sind:
- Zu schlechter Aufbau (rasante Action gefolgt von ewig langen emotionalen Szenen).
- Der Butler.
- Der Butler.
- Die Goblin Junior-Story ist zu 90% redunant und vorhersehbar.
- Sandman ist zu kurz gekommen.
Also Venom (bzw. der Symbiont) war nicht vom Himmel gefallen sonder, Peter wurde während der Secret War Storyline auf einem andern Planeten davon “übernommen”, das mit dem Runterfallen war nur in der Zeichentrickserie so.
Mir persönlich hätte eine Venom-Geschicht, wie bei “Ultimate Spiderman” (eine Spiderman “Neuauflage”, für die neue Generation an Comiclesern), dort war der Symbiont ein Anzug welcher von Peters und Eddies Vätern entwickelt wurde, um Krebs zu heilen. Leider sind beide vor Vollendung des Experiments bei einem Flugzeugabsturz gestorben und Peter hat dann im Labor von Eddie (welcher an der Uni Genetik studiert) bzw. von Dr. Connors.
Also ich hab mich auch auf Teil 3 gefreut, wurde jedoch auch sehr enttäuscht.
Jedoch eine Szene hat mich absolut genervt. Um das zu erläutern muß ich etwas ausholen. Also bis am Schluß lesen. Dann versteht man was ich meine.
Ich fand es auch sehr tragisch was am 9/11 passiert ist. Jedoch diese Angelegenheit in jeden Film einzubauen um es immer wieder in Erinnerung zu rufen finde ich zu übertrieben. Man muß auch damit irgendwann mal abschließen.
Um es jetzt mit Spiderman 3 in Verbindung zu bringen:
Die Szene gegen Schluß (wann die genau ist, ist mir entfallen) wo Spidy durch die Stadt fliegt und dann “zufällig” genau vor eine im Wind wehenden, das Bild zu 100% ausfüllenden Amerikanischen Flagge landet und kurz wartet bevor er weiterdüst, ging mir absolut gegen den Strich. Das war mir viel zu viel von “Patriotismus”. Das war mir persöhnlich zuviel. Ab dieser Szene war der Film komplett für mich gestorben.
Und die Abschußszene wo MJ mit unserem Goblin der 2. und Spidy im Gebäude kniet und heult. Mit dem Sonnenuntergang/aufgang. Das war noch die Krönung der Sache…
Also für Teil 4, 5, 6,… muß mich schon jemand bestechen damit ich mitgehe…
Hiho erstma *neu hier bin*
Also vorerst bin ich von dem Film insofern ziemlich enttäuscht, da ich die Comics wohl “zu gut” kenne. Bei den X-Men Filmen wars so, dass ich sie eigentlich gut fand, vorallem wahrscheinlich weil ich die Comicgeschichte der X-Men nicht gut kenne.
Wenn sich aber ein Regiesseuer schon als Spideyfan outet und dann so eine %*ç%”*%+%ç!!!! (Original so geschrieben) produziert, dann sorry…
Er kann gerne sagen: “Ich habe keine Ahnung von Spider-Man aber zum Geld machen lässt sich das Comic sicher vermarkten. Wäre auch schade, aber das könnte ich akzeptieren.
Das klingt nun vielleicht hart aber Fakt ist nun mal:
1. 2 Erzfeinde verbünden sich. Spidey und der grüne Goblin.
2. Die total SCHLECHTEN Kostüme. Der Symbiont sah sooo genial aus, wenn er an keinem dran klebte, aber dann wieder so beschuert. Sie hätten es ja nur ganz schwarz machen müssen, was war daran so schwer?!!!
Über den Goblin verliere ich schon besser gar kein Wort. Ist ja nur noch zum hightech-Fritze geworden *nuschel*
3. Ein ausserirdischer Symbiont, der sich mit seinem Wirt verbindet, dessen Gefühle und kaum noch zu trennen ist, kann vorerst wie ein Kleidungsstück an- und ausgezogen werden?!? Äh hallo?!
Das Zeug ist in Spideyszellen DRIN. Es war am Ende nur möglich es mit Reed Richards (Fantastischen Vier Anführer) Hilfe mittels Schallwellengenerator zu lösen. Ok in der Serie wurde es das erste mal auch per Kirchenglocke gelöst, dann von Venom bei nem Raketenstart.
Stimmt übrigens Nina, Venom wurde während des Films nicht ein einziges mal mit namen genannt!! Zudem hat mich die Art von ihm sehr stark an Carnage erinnert. Die ganze Zeit das seltsame Gefauche. Zu schlank war er auch für Venom und das so charakteristische “Wir” “wir müssen Spider-Man töten. Spider-Man hat UNS das angetan..” usw. hat mir auch bissel gefehlt. Nicht dass dies weltbewegend wäre, aber ein bischen Text einzubauen und dafür ein paar Sekunden an der total überflüssigen (und dazu noch frei erfundenen) Sandman-Geschichte zu sparen, wäre wohl kaum zuviel verlangt.
4. Überhaupt verstehe ich nicht, warum echt alles am Ende irgendwie mit einander verflochten werden muss. Aus irgendeinem was weiss ich für nem grund ist nun plötlzich der Sandman Onkel Bens Mörder und Spidey vergibt ihm so ohne weiteres ?????!
Bravo. Damit wurde die Grundgeschichte von Spidey total zerbröselt. Denn eigentlich tut er ja alles wegen Onkel Ben, er kann es nicht ändern, auch sein Mörder ist tot ende. Dies finde ich eigentlich einer der schlimmsten Eingriffe des Regiesseurs.
Zu MJ/Dust kann man viel sagen. Sicher ist sie nicht die Idealbesetzung, aber es hätte schlimmer kommen können. Der erste Film hat mir eigentlich am besten gefallen. Spider-Man ist, zumindest für mich (und ich schliesse nie aus, dass ich mich irre, dürft mich ruhig steinigen für meine Worte ;) ein typisches Beispiel jener Filme, deren Qualität mit jeder Fortsetzung beträchlich sinkt.
Mit Spider-Man 3 hat es für mich einen bedrückenden Tiefpunkt erreicht.
Es ist ein ganz hübscher Actionfilm, der ja auch teur genug produziert wurde (300 Millionen Dollar und damit laut Journal der teuerste Film aller Zeiten) aber ein paar Stunden oder Tage, etwas Aufmerksamkeit um die gröbsten Fehler raus zubügeln war offenbar nicht drin.
Ich habe einst einen sehr hübschen Artikel über Comicverfilmungen gelsen. In dem hiess es, dass comics für Filmproduzent sehr attraktiv sind. Warum?
Das ganze storyboard ist bereits vorhand, die Sache erfreut sich bereits an Bekanntheit und genügend Artikel (T-shirts, Bettdecken, Tassen, actionfiguren) lassen sich dazu auch verkaufen.
Radiert man noch die ganze psychologische Tiefe der Geschichte weg, hat man einen perfekten Familen/Actionfilm par Excellence.
Fazit: Netter Action Film mit viel Geschnulze. Nicht aber wirklich was für Leute, die eine Ahnung von Spider-Man haben.
uhm… hoffe habs nicht übertrieben. Aber ich musste mir damit mal Luft machen :( tjo also jut..
Ich fand einfach, dass die Geschichte mit Venom zu wenig stark ausgebaut war. Da er einer von meiner Lieblings Bösewichte ist, war ich ein wenig enttäuscht. Aber im grossen und ganzen fand ich den Film toll.
Ich mag eigentlich keine Comicverfilmungen, und Spiderman eigentlich erst Recht nicht. Aber… wegen Kirsten Dunst würd ich mich vielleicht aufraffen auch in den dritten Teil zu gehen. Ich find die einfach schnuckelig!
Sch*** auf den Rest vom Film.
Hallo, liebe Nina!
Ich habe den Film nicht gesehen, auch die beiden ersten Teile nicht, habe aber trotzdem Deine erstklassige Rezension von Teil III gelesen und bin nun sehr im Wieglwogl, ob ich überhaupt noch ins Kino gehen soll. Die Rezension war derart köstlich, daß der “Hirnfilm” bereits abgelaufen ist. schreibst Du öfter Filmkritiken?? (wäre ein gutes, zusätzliches Standbein) Ich hab’ das sehr genossen und mich köstlich amüsiert. Danke
übrigens, der Friedhof ist so schön….. hat doch nichts mit Zentral zu tun, gell?
Bei SM-Film mußte ich auch erst an “Tokyo” Decadence und “Die O.” denken :-D
Ich bin ja neugierig, war schließlich noch nicht drin. Dafür gucke ich die ersten 2 Teile mal auf DVD, um nicht ganz hinterher zu hängen, wobei für mich, als ehemaligen eifrigen Spiderman-Leser, die Handlungsstränge am Anfang sehr vorhersehbar waren.
SM für Spiderman ist auch nicht so schlimm, wenn man den letzten Film schon gesehen hat.
Peter :-) Spinnenmuffel :-)
Also trotz der “miesen” Kritik muss man die ersten beiden Teile gesehen haben, bevor man sich den 3. nun angucken sollte. Ich fand ihn nicht schlecht. Und es stimmt: Der dunkle Peter Parker hat mit seiner Frisur echt an unseren Adolf erinnert. Als er in den Spiegel schaute, dachte ich nur “Fehlt der Bart”. Kirsten Dunst ist okay. Nich perfekt aber okay. Wer hätte die Rolle schon besser übernehmen können? Kate Winslet?
Dennoch erstklassiger Film und schöner Abschluss der Trilogie. Betonung liegt dabei auf Abschluss. Alle Feine tot oder weg…höchstens Mentis fehlt noch. Abwarten würd ich sagen.
Meine Meinung zu Spider Man III: Das ist ein Actionfilm für Frauenversteher. Dieses ganze Rumgezicke zwischen MJ und Peter “Spinne” Parker ging mir gehörig auf die Nerven. Das mit dem Sandmann hätte man sich entweder schenken oder einen eigenen Film drehen können. Und aus Spidey vs. Venom hätte man mehr machen können. Mir jedenfalls war der Film zu lang, zu konfus (selbst für einen Steven-Segal gestählten Filmegucker) und zuwenig kultig. Schade drum. Ich jedenfalls freue mich auf Shrek III und Pirates of the Caribbean. Und auf Harry Potter (Buch und Film). ;)
SM = Sadomaso??? *g*
Das bin ich gewesen, als ich mir mit einer Freundin den Film in der OV angesehen habe. Ohne Kenntnisse der ersten beiden Filme und nur mit rudimentärer Kenntniss der Comics.
Ich bin enttäuscht rausgegangen, denn deine Kritik stimmt 100%. Zudem habe ich festgestellt, dass ich Spiderman einfach nicht mag und das hat mir den Film verdorben.
Naja, ich bin aber ein großer Spider-Man-Fan, und ich fand den 3. Film nach wie vor besser als den zweiten.
Ich versteh nicht ganz, wieso es hier allem Anschein nach so verstanden zu werden scheint, dass ich den Film verrissen hätte.
Hast du nicht Nina, aber ich persönlich finde den dritten persönlich SAU schlecht und ich bin ebenfalls grosser Spidey Fan.
Zitat: “Dies ist keine DVD” ja, aber warum nicht? ;)
Nein, ich möchte nicht zwischen den Kapiteln hin und her springen, aaaber schon der erste Teil von “Der Tod und das Mädchen” hat mich begeistert und ich denk, als Film würds auch schnell nen Kultstatus haben.. Aaaber nen Ein-Frau-Filmprojekt ist wohl zuviel verlangt.. ;)
Nunja ich fand die SpiderMan Comics besser als die Filme obwohl sie ganz ok waren…
Naja an T&M reicht eh niemand ran! ;D
Die ersten beiden Spidey-Filme zähle ich zu den besten Comicverfilmungen überhaupt, auch wenn sich Raimi ziieeemmmlliiccchh viele Freiheiten nimmt. Aber der 3te Teil war schon eine kleine Enttäuschung. Was mich wirklich an den Filmen aufregt, ist:
Bereits 3 legendäre ERZfeinde Spider-Mans sind in den ersten 3 Filmen gestorben. Sie kommen ca. 90 Minuten lang vor und sterben am Schluss; den Negativ-Rekord hält Venom nun mit ca. 30 min Lebensdauer. Während diese Schurken hunderte von Comics füllen, krepieren sie in den Filmen einfach bei ihrer 2ten Begegnung mit Spidey. Beim Goblin und Ock ging es ja noch, aber Venom (dessen Zunge meines Erachtens nach viel zu kurz ist und der ruhig etwas monsterhaftiger hätte sein können) wird gleich in der allerersten (!) Begegnung mit Spidey abgelascht.
Der Sandman war auch sehr schlecht ausgearbeitet. OK, jeder Schurke braucht Motivation. In seinem Falle: Er braucht Geld für die Behandlung seiner kranken Tochter. Also lascht er gleichmal hier und da ein paar Unschuldige ab und als er schon mehr als genug Geld zusammen hat, akzeptiert er ein “Hey, wollen wir die Spinne plattmachen?”, nur um danach mit “Ich wollte das alles nich” anzukommen. Der New Goblin ist meiner Meinung nach gelungen und nachvollziehbar, wäre da nicht der Butler mit “Master, als euer Vater vor einigen Jahren gestorben ist, hab ich festgestellt, dass er sich selbst umgebracht hat und Spider-Man unschuldig ist. Doch zu meiner eigenen Belustigung hab ich es Euch verschwiegen. Witzig, oder?”
Ein weiteres Rätsel ist mir, was Gwen auf einmal in dem Film will. Sie kommt einfach als Freundin von Eddie Brock an und Spidey benutzt sie, um MJ zu dissen. Aua! OK, der schwarze Spider-Man macht fiese Sachen, aber wenn Gwen schon nicht im ersten Teil vorkommt, dann hätten sie es gleich lassen können und sie durch eine andere weibliche Figur ersetzen sollen.
Ich hoffe, Spider-Man 4-6 werden wieder besser. Falls nicht, hab ich (neben den miesen aktuellen Amazing-Spider-Man-Heften) ja noch die des Ultimativen, der rockt wenigstens noch!
@ Elektro: Ich gebe dir Recht. Ich sah es halt pragmatisch, es ist irgendwo klar, dass pro Film ein Bösewicht dran kommt. Das ist Filmlogik, die kann man mit Serienlogik nicht vergleichen.
Was die nächsten Filme angeht, ist es überhaupt sicher, dass die produziert werden? Raimi macht nicht mehr mit, Maguire (ein bisschen schade) und Dunst (ein Glück!) auch nicht. Aber vielleicht bringt das ja wirklich neuen Schwung in die Sache, keine Ahnung.
Wie aber um alles in der Welt hast du diesen uralten Blogbeitrag gefunden?