Halloween: Eine Streitschrift
Geschrieben in Wortspenden am Dienstag, 31.10.2006Die Angebote in den Geschäften schrumpfen (in den Auslagen sowieso), und alle eingefleischten Halloween-Gegner reiben sich die Hände und klopfen sich gegenseitig auf die Schulter. Dem will ich ein wenig Sand ins Getriebe streuen, indem ich mit einer fetten Lüge aufräume, in der sie sich einige suhlen.
Eins jedoch vorweg: Es geht mir nicht darum, Leute zu diffamieren, die dem Nicht-Feiertag hierzulanden nichts abgewinnen können. Wer Halloween seines Inhaltes wegen ablehnt, hat mein vollstes Verständnis. Ebenso jene, die vielleicht in Gegenden leben, wo hirnlose Jugendliche in Halloween eine Aufforderung zum Vandalismus sehen. Dass davon Betroffene nicht eben gut auf den Importfeiertag zu sprechen sind, ist verständlich, wiewohl Halloween natürlich nichts dafür kann, ebensowenig wie Weihnachten daran “schuld” ist, dass gerade an dem Tag besonders viele Gewaltverbrechen in Familien stattfinden. Auf die Idee, Weihnachten dies anzukreiden und es gar abzuschaffen, wäre aber nie jemand gekommen, wieso gilt das nicht für Halloween?
Aber davon später. Ich opponiere hier einzig und allein gegen jene aggressiven Schreier, die das Argument das “unnötigen US-Blödsinns” bringen, den “wir hier nicht brauchen”. Weiterlesen »





